Was schwer zu sprechen ist, ganz breit machen

16 Männer und Frauen sitzen im Klassenzimmer, an vier Tagen in der Woche vormittags lernen sie gemeinsam mit ihren Lehrern Thomas Weise und Thomas Lindner. Die Lernenden des Deutschkurses auf dem Weg zum Sprachniveau B2 sind mittlerweile bei Kapitel 9 angekommen: „Digitale Welt“ lautet die Überschrift. Weil es der erste Kurs der Volkshochschule für berufsbezogene Deutschsprachförderung im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist, sitzt diesmal Bildungsdezernent Dr. Jens Mischak für eine Schulstunde mit dabei. „Das ist beeindruckend und ganz schön anspruchsvoll“, so sein Kommentar.

Zuerst geht es um einen Lückentext, bei dem die passenden Textbausteine gefunden und eingesetzt werden müssen. Ein Schüler hat eine Verständnisfrage zur Grammatik: Der Satzbau bereitet ihm Schwierigkeiten. Sofort wird am Whiteboard erklärt, wie sich Nebensatz und Hauptsatz hier aneinanderreihen und sich dadurch die Stellung des Verbs verändert. Beim Vorlesen stolpert eine Schülerin über das Wort „Gehirn“, kann es nicht gut aussprechen. Der Tipp vom Lehrer: „Was man schwer aussprechen kann, einfach ganz breit machen.“ Und beim zweiten Anlauf klappt es schon viel besser. Zum Schluss der Stunde dann die schwierigste Übung: Eine Radiodiskussion zum Thema anhören, verstehen und im Buch die Aussagen ankreuzen, die dort gemacht wurden. Eine Expertin äußert sich in diesem Beitrag kritisch, ein junger Blogger ist pro „digitaler Welt“ eingestellt.

Seit November läuft dieser Kurs, der insgesamt 400 Unterrichtsstunden umfasst und noch bis Mai dauern wird. Mit dem Abschluss auf B2-Sprachniveau soll der Einstieg in eine qualifizierte Tätigkeit oder eine Ausbildung möglich sein. „Es werden im Basismodul berufsfeldübergreifende Themen behandelt, keine Fachsprache – dazu gibt es spezielle Angebote, die sich mit der Sprache bestimmter Branchen wie Gewerbe und Technik, Handel oder Pflege befassen“, erklärt Gudrun Schäfer von der VHS.

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