Von der Euphorie zu Jahresbeginn ist wenig übrig geblieben

In ihrer heute vorgestellten Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2018 haben die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognose für Deutschland auf 1,7 Prozent gesenkt. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), mahnt, jetzt die Hausaufgaben am heimischen Standort zu machen.

Wansleben: "Die Studie der Forschungsinstitute zeigt: Der Aufschwung hierzulande steht zunehmend auf dem Prüfstand. Von der Euphorie zu Jahresbeginn ist wenig übrig geblieben. Der Fachkräftemangel bremst und das Exportgeschäft schwächelt. Derzeit stehen etliche Schwellenländerwährungen unter Druck. Der Protektionismus ist weltweit auf dem Vormarsch. Das trifft gerade die deutsche Wirtschaft hart.

Es käme verschärfend hinzu, wenn die Sorgen über die internationale Handelspolitik uns davon abhielten, unsere Hausaufgaben am heimischen Standort zu machen. Um Deutschland als Wirtschaftsstandort zu stärken, muss die Bundesregierung die zentralen Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Fachkräftesicherung nun zielstrebig angehen.

Zudem braucht es ein wettbewerbsfähiges und investitionsfreundliches Steuersystem. Angesichts der weiterhin hohen Überschüsse in den öffentlichen Kassen sollte der vollständige Abbau des Solis noch in dieser Legislaturperiode erfolgen. Das wäre ein erster Schritt zur Reduzierung der vergleichsweise hohen Steuerbelastung hierzulande.

Weitere Maßnahmen, mit denen die bürokratischen Belastungen der Betriebe reduziert werden, müssen folgen. Die letzte Reform der Unternehmensteuer ist über zehn Jahre her."

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