Neue Abzocke bei Schiffsbeteiligungen

Mit Schreiben vom 24.09.2018 fordert die Rechtsanwaltsgesellschaft Schultze & Braun aus Bremen von den Kommanditisten der MS „Sean Rickmers“ Schiffahrtsgesellschaft mbH & Cie. KG die in den Jahren 2005 bis 2009 gezahlten Ausschüttungen zurück. (nach mehr als 10 Jahren !)

Gefordert wird die Rückzahlung von der M.I.S.L. aus Zypern, einer Gesellschaft aus dem Umfeld der Rickmers-Gruppe. Die Hauptforderung von ca. 1 Mio. USD wird mit Vergütungsforderungen der Maritim Crewing Verwaltungs GmbH – zuvor firmierend unter Rickmers Crewing GmbH – begründet. (Lohnforderungen aus 2012 und 2013)

Die uns als dubios erscheinenden Forderungen werden durch Rangrücktrittsvereinbarungen aus den Jahren 2013, 2014 und 2016 , Abtretungsvereinbarungen und Anerkenntnissen der untereinander verflochtenen Gesellschaften , sehr konstruktiv, abgeleitet. Diese zweifelhaften Vereinbarungen zum Schaden der Anleger sollen die Verjährung aufheben. Die außergewöhnlichen, rechtlichen Strukturen werden selbst von den betreibenden Anwälten angemerkt.

Die Rechtsanwaltsgesellschaft Schultze & Braun ist in Schiffahrtskreisen sehr bekannt durch die Durchführung unzähliger Insolvenzverfahren von Schiffsgesellschaften. Nach unserer Kenntnis ist bei der MS „Sean Rickmers“ noch kein Insolvenzverfahren eingeleitet – zumindest wird das Wort „Insolvenz“ im 9-seitigen Brief der Anwälte nicht benutzt.

Mit anderen Worten :“an der MS Sean Rickmers wird immer noch verdient“.Mit Sicherheit von einem Nachfolger-/Tochterunternehmen im Dunstkreis der Rickmers-Gruppe. Opfer der dreisten Rückforderungen werden die gutgläubigen Anleger.

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