Zukunftspreis Brandenburg 2018 verliehen

Der Zukunftspreis Brandenburg 2018 wurde heute auf Schloss Neuhardenberg an sechs Unternehmen und eine Sonderpreisträgerin verliehen. Mit ihren Geschäftsideen und   -entwicklungen überzeugten sie die Jury von ihren besonderen Leistungen für die Brandenburger Wirtschaft. Alle Preisträger zeichnen sich zudem durch Engagement für ihre Mitarbeiter und ihre Region aus. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke gratulierte den Ausgezeichneten und verwies auf die Bedeutung regionaler Unternehmen für das gesamte Land Brandenburg.

Die Begründungen der Jury:

H. Lorberg Baumschulenerzeugnisse GmbH & Co. KG aus Ketzin OT Tremmen (Landkreis Havelland), Branche: Handel

Das Familienunternehmen in siebter Generation hat heute Referenzen in über 32 Länder der Welt. Vor 175 Jahren als Rosenbaumschule in Berlin gegründet, ahnte niemand, dass sich die H. Lorberg Baumschulerzeugnisse GmbH einmal so breit und international aufgestellt entwickeln würde. Die Baumschule Lorberg liefert nach Russland, Asien, Europa und Übersee. Über verschiedene Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen werden die eigenen Produkte und Leistungen kontinuierlich weiterentwickelt. Das Traditionsunternehmen ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und trägt als Ausbilder und enger Kooperationspartner der Wissenschaft zur Fachkräftesicherung in der Region bei.

Bäckerei Exner aus Beelitz (Landkreis Potsdam-Mittelmark), Branche: Lebensmittel

Die familiengeführte Bäckerei Exner überzeugt in einem Handwerk, das einem starken Wandel unterworfen ist. Dies gelingt ihr durch Überblick und Weitsicht, insbesondere durch erfolgreiche Personalbeschaffung und intensive Werbung um den Nachwuchs.

Die Produkte werden einer ständigen Qualitätskontrolle unterzogen und kontinuierlich verbessert.

Die Bäckerei Exner ist ein unternehmerisch erstklassig geführter Bäckerei- und Konditoreibetrieb, der den Blick über den „Tellerrand“ in Richtung Zukunft richtet und innovative Wege zur Bindung von Mitarbeitern einsetzt. Dazu gehören unter anderem ein eigenes Schulungszentrum und Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Die hohe Kontinuität des Umsatzes steht für den Erfolg dieser Unternehmensstrategie.

ABE KSK Bau- und Brennstoffhandlung GmbH aus Angermünde (Landkreis Uckermark), Branche: Handel

Die ABE KSK Bau- und Brennstoffhandlung GmbH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1990 zu einem bekannten Anlaufpunkt für Profis und Heimwerker in der Region entwickelt. ABE bietet mit einer breiten Produktpalette ein klares Bekenntnis zur Region und den Menschen vor Ort. Durch die Unternehmensübernahme im Jahr 2017 zeigen junge Menschen, dass es lohnt, sich in der aufstrebenden Uckermark zu engagieren. Weitere Entwicklungsimpulse wurden gesetzt. Mit dem bewussten Bekenntnis zur Ausbildung und großem gesellschaftlichen Engagement wirkt ABE an der Gestaltung der Zukunft der Uckermark nachhaltig mit. Durch die enge Zusammenarbeit mit weiteren regionalen Unternehmen stärkt ABE ein wichtiges Netzwerk in einer Region, in der man zusammenhält.

Ulf Tauschke GmbH aus Höhenland (Landkreis Märkisch-Oderland), Branche: Stahlbau

Die Ulf Tauschke GmbH aus Höhenland erhält den Zukunftspreis, weil der Handwerksbetrieb sich modern aufgestellt hat, um deutschlandweit professionell und spezialisiert im Wettbewerb zu bestehen. Dabei setzen die Firmenchefs auf Mitarbeiterqualifikation und Mitarbeiterbindung sowie auf kontinuierliche Lehrausbildung des Berufsnachwuchses. Somit wuchs die Ulf Tauschke GmbH inzwischen auf knapp 30 Mitarbeiter und verzeichnet eine geringe Mitarbeiterfluktuation. Investitionen in Menschen und in Maschinen sichern dem Metallbaubetrieb eine stets zeitgemäße und effektive Leistungskraft für neue Aufgaben. Das Unternehmen setzt auf digitalen Workflow in der Planung und Konstruktion und kann so auf Kundenwünsche und besondere Anforderungen hausintern flexibel, schnell und kostensparend reagieren.

Die Handwerker engagieren sich in ihrer ländlichen Heimat sichtbar und spürbar sozial und gesellschaftlich.

uesa GmbH aus Uebigau-Wahrenbrück (Landkreis Elbe-Elster), Branche: Elektrotechnik

Das Unternehmen schreibt seit vielen Jahren eine Erfolgsgeschichte. Kunden, Lieferanten und Partner sind über Deutschland hinaus weltweit zu finden. Voraussetzung für den Unternehmenserfolg sind intelligente, kundenorientierte Lösungen. Über eine enge Kooperation mit der BTU Cottbus-Senftenberg ist der Wissenstransfer gesichert. Die regelmäßige und erfolgreiche Ausbildung junger Menschen aus der Region trägt zur Fachkräftesicherung bei. Mit dem zweiten, neuen Standort in Lönnewitz engagiert sich die uesa GmbH beispielhaft in der Konversion ehemaliger Militärflächen in produktive, zivile Nutzung. Das Unternehmen ist ein wichtiger und zukunftsorientierter Arbeitgeber in einer strukturschwachen Region mit vorbildlichen gesellschaftlichem Engagement und starker Verankerung vor Ort. 

se.services GmbH aus Schulzendorf (Landkreis Dahme-Spreewald), Branche: Elektrotechnik

Das Unternehmen aus Schulzendorf steht für traditionelle Werte, Flexibilität und elektrotechnische Dienstleistung auf höchstem Niveau. Unter dem Slogan „Solutions 4 Energie“  widmet sich der Handwerksbetrieb den Themen Energieverteilung, Energieübertragung, Energiemanagement und Energieeffizienz. Ein besonderes Augenmerk legt man dabei auf den Auf- und Ausbau zukunftssicherer Geschäftsfelder, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, Smart Home, Energieeinsparung, Optimierung von Prozessen unter dem Einsatz von modernsten Technologien.

Mit drei Mitarbeitern 2008 gestartet, wuchs die Zahl der Beschäftigten heute auf knapp 100 an. Elf Auszubildende erlernen 2018 den Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik.

Die Jury wählte die Gewinner aus 56 Bewerbungen aus.

Der Sonderpreis wurde an Karin Genrich aus Potsdam vergeben.

Als Grand Dame des Potsdamer Modehandels bekannt, eröffnete Karin Genrich 1987 ihr erstes Modegeschäft in Potsdam, damals noch in der DDR. Mit großem Durchsetzungsvermögen und Gespür für Teamgeist setzte sie sich trotz zahlreicher Widerstände durch. Nach 30 erfolgreichen Jahren in der Handelsbranche verabschiedete sich die umtriebige Potsdamer Unternehmerin vergangenes Jahr in den Ruhestand. Sie prägte den Potsdamer Einzelhandel entschieden und war Wegbereiter zahlreicher Geschäftspartner.

Elf Jahre stand sie als Präsidentin an der Spitze des Einzelhandelsverbandes Berlin-Brandenburg und vertrat gekonnt und mit Enthusiasmus die Interessen der Händler. Ihr Einsatz für die Wirtschaft in der Region, aber auch für Verbesserungen auf sozialer und gesellschaftlicher Ebene war vorbildlich, ihr Auftreten immer herzlich und bescheiden.

Der Zukunftspreis wurde in diesem Jahr zum fünften Mal gemeinsam von allen Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern des Landes Brandenburg vergeben.

Partner des Preises sind die Deutsche Bank AG, die EWE AG, die Bürgschaftsbank Brandenburg, die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und die Agenturen für Arbeit Frankfurt (Oder) und Eberswalde.

Die ausführlichen Begründungen der Jury, weitere Informationen zum Preis und zu den Preisträgern aus diesem und den letzten Jahren sind unter www.zukunftspreis-brandenburg.de zu finden.

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