„Aus Liebe zu Brahms – Kindern zu Gute“: Zwei Benefizkonzerte für das Kinderhospiz mit späten Werken von Johannes Brahms

Kammermusikalische und solistische Werke aus der letzten Schaffensperiode des Komponisten Johannes Brahms stehen im Zentrum zweier vorweihnachtlicher Konzerte. Diese Werke aus den späten 1880er und 90er Jahren werden Studierende der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar am Sonntag, 16. Dezember und Montag, 17. Dezember jeweils um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus zu Gehör bringen. Unter dem Motto „Aus Liebe zu Brahms – Kindern zu Gute“ sind die Konzerte zugleich Benefizveranstaltungen: Die Spenden gehen an das Kinderhospiz Mitteldeutschland in Nordhausen.

Neben den Klavierstücken op. 119 und den vielseitigen Stücken op. 118 erklingen auch die beiden Klarinettensonaten in f-Moll und Es-Dur op. 120 sowie das Klarinettenquintett h-Moll op. 115. Die letztgenannten Werke hatte Brahms dem Soloklarinettisten der Meininger Hofkapelle, Richard Mühlfeld, gewidmet. Dessen intimes Spiel und seine Fähigkeit, mit seinem Instrument beinahe zu einer Einheit verschmelzen zu können, inspirierte den alten Brahms zur Komposition.

Auf dem Programm stehen außerdem die drei Intermezzi op. 117, die in seiner Musik eine ganz besondere Rolle spielen, denn der Komponist selbst nannte den Zyklus „drei Wiegenlieder meiner Schmerzen“. Angelehnt an Gedichte aus Herders Textsammlung „Stimmen der Völker in Liedern“ verdeutlichen sie die fortgeschrittene Vereinsamung, die Brahms in seinen letzten Lebensjahren empfand. „Mein Glaube gründet sich hauptsächlich auf die unleugbare Tatsache, dass alle Völker aller Zeiten und aller Zonen immer am Glauben an ein Leben jenseits des Grabes festgehalten haben“, schrieb Brahms damals an den Geiger Joseph Joachim.

„Brahms‘ Glaube an die Unsterblichkeit des Geistes eines jeden Menschen passt zu diesen beiden Konzerten, die ganz im Fokus des in Hamburg geborenen Komponisten stehen“, erklärt die Weimarer Klavierstudentin Lada Lazareva, die die Benefizkonzerte mit initiiert hat.

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