Danzig: Adventisten solidarisch in Trauer über Ermordung des Bürgermeisters

Am Abend des 13. Januar wurde Danzigs Stadtpräsident, Paweł Bogdan Adamowicz, bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung auf offener Bühne von einem 27-jährigen Mann mit einem Messer attackiert. Die Verletzungen waren so schwer, dass Adamowicz ihnen am nächsten Tag erlag. Das Verbrechen habe nicht nur Danzig erschüttert, sondern auch die ganze Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Polen, schrieb Pastor Marek Rakowski, Generalsekretär der polnischen Kirchenleitung, in einer Erklärung.

Im Namen der gesamten adventistischen Kirchenfamilie in Polen wolle die Kirchenleitung ihre Solidarität in Schmerz und Trauer mit allen Einwohnern von Danzig, dem Team des Stadtpräsidenten und vor allem mit den Freunden und der Familie von Paweł Adamowicz zum Ausdruck bringen, heisst es in der Erklärung. Die adventistische Kirchenleitung ruft ihre Mitglieder in Polen auf, in ihren Gebeten dafür einzutreten, dass Jesus Christus der Familie des Ermordeten in dieser schwierigen Zeit helfe, ihren großen Scherz zu ertragen.

„Wir rufen die Kirchenfamilie ebenfalls auf, für die Wiederherstellung des Ausgleichs im sozialen und politischen Dialog in unserer Heimat sowie für den gegenseitigen Respekt zwischen allen Teilnehmern dieses Dialogs zu beten, ungeachtet etwaiger Unterschiede zwischen ihnen“, so die adventistische Kirchenleitung. Sie fordert die gesamte Gesellschaft in Polen auf, auf jegliche Gewalt, einschließlich verbaler Gewalt, zu verzichten, um den Frieden zu wahren und die nächsten Tage intensivem Nachdenken zu widmen.

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