Inflation schlägt standardisierte Vermögensverwaltung

Auf auf einen Blick:
  • Im Performance-Projekt V (Vermögensverwaltende Fonds) waren per 31.12. acht von 74 Teilnehmern besser als Benchmark. Das entspricht 11% des Teilnehmerfeldes.
  • Nur ein einziges Portfolio schafft nach zwei Jahren Laufzeit den Inflationsausgleich.

Das Performance-Projekt

Im Performance-Projekt der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ messen sich Vermögensverwalter mit einem Benchmark-Depot aus ETF. Ziel ist es, unter Rendite-Risiko-Gesichtspunkten bessere Ergebnisse als die Benchmark zu erzielen und so zu zeigen, dass sich aktives Depotmanagement für den Kunden lohnt. Die Benchmark ist ein einfach strukturiertes ETF-Depot.

Performance-Projekt Standardisierte Vermögensverwaltung

In Performance-Projekt V managen insgesamt 74 Banken und unabhängige Vermögensverwalter im Auftrag eines vermögenden Privatkunden einen vermögensverwaltenden Fonds mit einem Ausgangsvolumen von 1 Mio. Euro. Eine Renditevorgabe gibt es nicht. Der Anlagehorizont beträgt 15 Jahre, danach bleiben dem Kunden noch fünf Jahre bis zum Ruhestand. Als maximaler Verlust werden 25% vom jeweiligen Vermögenshöchststand toleriert. Dieses Projekt läuft jetzt seit 24 Monaten.

Nur ein Vermögensverwalter verdient die Inflation zurück

Per 30.09.2018 gelang es noch 15 Vermögensverwaltern – 20% des Teilnehmerfeldes – im Performance-Projekt V, das passive Benchmark-Portfolio zu schlagen. Die Herbststürme an den Kapitalmärkten halbierten das Feld annähernd: Nur noch ganze acht Teilnehmer und damit 11% der teilnehmenden Institute erzielten mehr Punkte als das ETF-Depot. Weiter führt die Volksbank Liechtenstein mit 844 Punkten (Benchmark: 800) das Spitzenfeld an. Auch die ODDO BHF AG behauptet den zweiten Platz (842 Punkte). Beim Wertzuwachs allerdings wurde ihr Portfolio deutlich zur Ader gelassen. Betrug das Gesamtvermögen am Ende des 3. Quartals 2018 noch 1.094.518,03 Euro, waren es zum Jahresende noch 1.002.599,15 Euro. Bei der Wertentwicklung schlägt im Performance-Projekt V nur noch ein einziger Anbieter die Benchmark: Die GFA Vermögensverwaltung. Die GFA ist zugleich der einzige Vermögensverwalter, der mit einem Zugewinn von 4,9% die seit Anfang 2017 aufgelaufene Inflation von 3,4% verdient.

Die Top 10 nach Punkten (Benchmark: 800)

Anmerkung: Platz 4 teilen sich die Globalance Bank und der Vermögensverwalter von der Heydt & Co. AG mit jeweils 825 Punkten.

  • Volksbank Liechtenstein Private Banking: 844
  • ODDO BHF Aktiengesellschaft: 842
  • Berliner Sparkasse, Niederlassung der Landesbank Berlin AG: 826
  • Globalance Bank AG: 825
  • von der Heydt & Co. AG: 825
  • Bankhaus Carl Spängler & Co. AG: 809
  • Deutsche Oppenheim Family Office AG: 805
  • Bank J. Safra Sarasin AG: 803
  • Benchmarkdepot: 800
  • Raiffeisen Capital Management: 798
  • GFA Vermögensverwaltung GmbH: 797

Nach Wertzuwachs gibt es nur noch eine „Top 1“

Anmerkung: Nur ein Depot schlägt nach Wertzuwachs die Benchmark.

  • GFA Vermögensverwaltung GmbH: 1.049.258,56

Teilnahme am Performance-Projekt

Das Fuchs Performance-Projekt ist ein Prüffeld der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ, bestehend aus dem Verlag Fuchsbriefe und Dr. Richter | IQF. Aktuell läuft die inzwischen 5. Projektrunde mit fünf Jahren Anlagedauer. Interessierte können sich kostenfrei anmelden und die Ergebnisse und aktuellen Depotstände im Userbereich unter www.pruefinstanz.de einsehen.

Die Punkteberechnung erfolgt durch die vwd group. Sie stellt auch die mit der vwd advisory solution und dem vwd portfolio manager die Plattform für die Depotführung, "Ordererfassung" und Teilnehmer-Auswertungsmöglichkeiten ihrer Depots zur Verfügung. Zugleich ist die vwd group exklusiver Partner der FUCHSBRIEFE für die Lieferung von Finanzmarktdaten.

 

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