Aus Winter mach Sommer: Wachsam bei der Zeitumstellung

Blick in die Schadenstatistik: Zeitumstellung kann zu mehr Unfällen führen
  • Zusätzliche Faktoren: Frühlingswetter und Motorradsaison
  • Gesundheit: „Mini-Jetlag“ nicht zu unterschätzen

Das Ende der Zeitumstellung rückt näher, bis 2021 heißt es jedoch: Uhren umstellen! In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 2.00 Uhr eine Stunde vorgestellt. Das bedeutet eine Stunde weniger Schlaf und vorübergehende Dunkelheit in den Morgenstunden. Doch das sind nicht die einzigen Konsequenzen. Verschiedene Studien machen die Zeitumstellung für eine größere Anzahl von Unfällen in den Folgetagen verantwortlich.

Zunahme der Unfallhäufigkeit nach Zeitumstellung

Gothaer Zahlen belegen: Tatsächlich ist im Bereich Kfz-Haftpflicht am Tag nach der Zeitumstellung teilweise ein signifikanter Anstieg der Unfälle zu verzeichnen. Im Jahr 2017 gab es montags durchschnittlich 164 Schadenfälle. Am Montag nach der Zeitumstellung hingegen waren es 198 Schadenfälle. Das entspricht einem Anstieg um 20,7 Prozent. Im Jahr 2018 lag die Zahl der Schadenfälle am Montag nach der Zeitumstellung jedoch 6,6 Prozent unter dem Durchschnitt.

Besonders steigt die Gefahr von Wildunfällen. Die Tiere orientieren sich an Lichtverhältnissen und nicht an der Uhrzeit, wodurch sie in der Morgendämmerung dem früher auftretenden Berufsverkehr in die Quere kommen können. Auf Landstraßen sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein.

„Die Schadenzahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen“, so Roger Pohl, Controller Schaden bei der Gothaer. „Der Anstieg muss nicht allein aufgrund der Zeitumstellung zustande kommen, sondern kann auch andere Faktoren als Ursache haben. Bei schönem Frühlingswetter ist generell mehr los auf den Straßen, was zu mehr Unfällen führen kann. Im Frühling startet auch die Motorradsaison wieder, so dass auch die Zahl der Unfälle in diesem Bereich zunimmt“.

Vorbereitung auf die Zeitumstellung

Auch gesundheitliche Beeinträchtigungen können mit der Umstellung auf die Sommerzeit einhergehen: Manche Menschen leiden an einer Art „Mini-Jetlag“ und klagen über Müdigkeit am Tag und über Ein- und Durchschlafprobleme in der Nacht, was Sekundenschlaf am nächsten Tag zur Folge haben kann. Auch Konzentrationsstörungen oder Schwankungen der Herzfrequenz können vorkommen. Experten raten, sich schon einige Tage vorher auf die neue Zeit einzustellen, indem die Mahlzeiten und die Bettruhe vorgezogen werden.

Woher kommt die Sommerzeit?

Die Zeitumstellung ist in Deutschland durchaus umstritten: Ursprünglich als Maßnahme zum Energiesparen eingeführt, zeigen Statistiken wie die des Bundesumweltamtes, dass zwar abends durch die verlängerte Helligkeit Strom gespart wird, allerdings steigt in den Monaten März, April und Oktober der Energieverbrauch durch ein verstärktes Heizen in den Morgenstunden.

Gothaer Tipps zur Zeitumstellung

  • Uhren am 31. März um 2.00 Uhr eine Stunde vorstellen
  • Teilweise signifikanter Anstieg der Schäden am Montag nach der Zeitumstellung
  • Besondere Wachsamkeit am Steuer
  • „Mini-Jetlag“ entgegenwirken
  • Den Schlafentzug nicht unterschätzen
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