Starkregen: So sind Gebäude und Hausrat versichert

Der Himmel öffnet die Schleusen und der Regen prasselt sintflutartig auf die Erde. In Teilen des Landes bringt Tief „Axel“ Starkregen mit sich, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Was das Wetterextrem ausmacht und wie Schäden versichert sind.

Wetterextrem Starkregen

Bei Starkregen gehen große Wassermassen in kurzer Zeit nieder. Der DWD hat dafür Stufen definiert: In Stufe 1 pro Quadratmeter zwischen 15 und 25 Litern pro Stunde oder 20 bis 35 Liter in 6 Stunden. Stufe 2 gilt ab 25 Litern in der Stunde oder ab 35 Litern in sechs Stunden. Tief Axel brachte laut Medienberichten in einigen Regionen bis zu 50 Litern pro Quadratmeter in sechs Stunden mit sich. „Bei solchen Regenmengen fließt das Wasser vor allem oberirdisch ab, weil das Erdreich, Gewässer und das öffentliche Kanalsystem sie in so kurzer Zeit nicht aufnehmen können“, erklärt Kira Granz, Produktmanagerin Hausrat der Ammerländer Versicherung. Die Folgen können Überschwemmungen sein, zum Teil verbunden mit Bodenerosionen.  Gleichzeitig ist die Vorwarnzeit kurz, weil Starkregengebiete lokal auftreten. „Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört auch ein passender Versicherungsschutz“, so die Versicherungsexpertin.

Starkregenrisiko gesondert versichern

Was Vielen laut Kira Granz nicht bewusst ist: Verursachen Hagel, Sturm oder Blitzschlag Schäden am Wohngebäude oder dem Hausrat, ist das durch die Wohngebäude- beziehungsweise Hausratversicherung abgedeckt.  Bei Überschwemmung durch Starkregen ist das nicht der Fall. „Dafür gibt es die Elementarschadenversicherung.“ Je nach Vertrag sichert sie das Gebäude und/oder den Hausrat gegen Überschwemmung oder Rückstau durch Starkregen. Diesen Schutz gibt es in Form von optionalen Zusatzbausteinen zur Police. Darüber hinaus greifen sie auch bei den Folgen von Hochwasser, Schneedruck, Lawinen/Erdrutsch, Erdsenkung, Erdbeben oder Vulkanausbruch. „In einigen Hausrat-Premiumprodukten ist Starkregenrisiko beitragsfrei enthalten“, weiß die Expertin.

Verhalten bei Schäden

Im Fall der Fälle sollen die Schäden möglichst schnell behoben oder versicherte Gegenstände ersetzt werden. Der Schlüssel dazu ist die Schadenmeldung. Es gibt dabei einige Punkte zu beachten. „Der erste Impuls ist das Aufräumen. Diesem sollte man nicht gleich nachgeben“, so Kira Granz. Die Schäden sollten aufgelistet und mit Hilfe von Fotos dokumentiert werden. „Das geht auch mit der Handykamera.“ Der Versicherer kann zunächst telefonisch informiert werden. Bei dieser Gelegenheit kann auch abgeklärt werden, welche Unterlagen eingereicht werden müssen. Anschließend werden die Fotos und die Schadenliste mit der schriftlichen Schadenanzeige beim Versicherer eingereicht. Die Schadenanzeige ist online beim Versicherer abrufbar.

Über Ammerländer Versicherung VVaG

Die Ammerländer Versicherung ist ein bundesweit tätiger Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG), gegründet 1923 im niedersächsischen Westerstede. Als solcher ist die Ammerländer Versicherung ihren Kunden in besonderem Maße verpflichtet. In diesem Sinne bietet sie ihren Kunden in den Bereichen Hausrat und Glas, Fahrrad-Vollkasko, Autoinhalt, Haftpflicht, Unfall und Wohngebäude umfassenden, leistungsstarken Versicherungsschutz.

Die Ammerländer Versicherung im Internet unter: www.ammerlaender-versicherung.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Ammerländer Versicherung VVaG
Bahnhofstraße 8
26655 Westerstede
Telefon: +49 (4488) 537370
Telefax: +49 (4488) 53737100
http://www.ammerlaender-versicherung.de

Ansprechpartner:
Manuela Sies
Pressereferentin / Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (4488) 53737412
Fax: +49 (4488) 53737100
E-Mail: sies@ammerlaender-versicherung.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.