Kjellberg Finsterwalde gewinnt Innovationspreis

Die Teilnahme an der internationalen Fachmesse Blechexpo Anfang November 2019 in Stuttgart war für Kjellberg Finsterwalde in doppelter Hinsicht absolut erfolgreich. Gerade auch, weil mit Innovationen nicht gegeizt wurde. Das Messestand-Konzept mit dem Fokus auf Digitalisierung und Vernetzung sowie nicht zuletzt der gewonnene „Award zur Blechexpo“ waren Beweis dafür.

„Es ist immer bewegend, wenn ein Produkt, dessen Entstehung man über Jahre begleitet hat, in dieser Form gewürdigt wird. Dieser Preis ist auch deshalb etwas Besonderes, da unser Entwicklerteam mit der Digitalisierungsthematik vor völlig neuen Herausforderungen stand, die es zu meistern galt“ zeigt sich Kjellberg-Entwicklungsleiter Volker Krink sichtlich stolz mit dem „Award zur Blechexpo“ in der Hand. Mehrere Millionen Euro und jahrelange Forschungsarbeit hat Kjellberg Finsterwalde in die neueste Generation der Plasmastromquelle investiert. Dass sich genau das gelohnt hat, symbolisiert die Sieger-Trophäe für die „Q“ in der Kategorie Trenntechnik.

Dank der neuen Industrie 4.0-fähigen Inverterstromquelle „Q“ wird präzises Plasmaschneiden mit den Anforderungen an eine digitalisierte Produktion möglich. So können künftig Anlagen über alle Stufen der Wertschöpfung interoperabel in einer Smart Factory miteinander kommunizieren. Mit dem Slogan „Always on“ wurde die Anlagenreihe „Q“ vor weniger als zwei Monaten offiziell vom Maschinenbauer Kjellberg Finsterwalde in den Markt eingeführt. Eine Botschaft, die seither Programm im Hause des Pioniers der Plasmaschneidtechnik ist. Die Echtzeit-Kommunikation zwischen den Anlagenkomponenten und der Prozessdatenaustausch vernetzter Maschinen sind nur zwei der vielen nennenswerten Neuerungen, die auf der Messe für die Besucher mittels einer Live-Übertragung aus dem Competence Centre Plasma 4.0 vom Standort Finsterwalde direkt nach Stuttgart erlebbar gemacht wurden. Darüber hinaus konnten sich die Besucher mit dem Q-Desk endgeräte- und ortsunabhängige Informationen wie FAQs oder Video-Tutorials direkt vor Ort anschauen.

Die einhergehende, groß angelegte Social Media-Offensive belegt, dass Kjellberg Finsterwalde sein neues Motto „Always on“ bereits aktiv lebt und damit stark auf das Thema Vernetzung setzt. Sowohl online als auch auf Messen möchte die Unternehmensgruppe so zukünftig ihr Know-how noch greifbarer machen. Zum Jahresabschluss wird dies auf der FABTECH in Chicago/USA (Germany Pavillon, Halle B2, Stand B13110) sowie auf der METALEX in Bangkok/Thailand (Germany Pavillon, Halle 99, Stand AM17) einmal mehr deutlich.

Über die Kjellberg Gruppe

Kjellberg Finsterwalde ist einer der größten Arbeitgeber der Region, der für Innovation und Tradition in der Metallverarbeitung steht. Weltweit fragen Kunden nach Kjellbergs modernster Anlagentechnik – made in Germany. Mit der Vision, die Produktivität für Anwender zu steigern, hat Kjellberg Finsterwalde sein Portfolio seit seiner Gründung 1922 stets erweitert. Heute bietet das Unternehmen Lösungen zum Schweißen, zum Plasma- und Laserschneiden, zum Verschleißschutz sowie die Fertigung kundenspezifischer Sondermaschinen und Werkzeuge zur Materialbearbeitung an.

Als Technologieanbieter mit eigener Forschungsgesellschaft, steht Kjellberg Finsterwalde, ebenso wie Konzerne vor neuen Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Vernetzung und Modernisierung nach innen und außen stehen auf der Agenda des Traditionsunternehmens. Dabei soll die Flexibilität der Prozesse innerhalb des Unternehmens und in Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden gesteigert, sowie u. a. die Fertigungs- und Lieferfähigkeit für Kunden weiter verbessert werden. Dazu zählt auch die Entwicklung vernetzungsfähiger, anpassbarer und bedienerfreundlicher Produkte mit etablierten Partnern für die vernetzte Produktion von morgen.

Als erstes Industrie 4.0-fähiges Produkt bietet Kjellberg Finsterwalde die Plasmaschneidanlage "Q", die prädestiniert ist für den Einsatz in Smart Factories. Weitere innovative Produkte und Technologien werden in Kooperation mit Partnern, Netzwerken und Verbänden wie dem IBN Netzwerk entwickelt. Dessen Ziel ist es, zukünftig aufeinander abgestimmte digitalisierte und vernetzte Eco-Systeme als Gesamtlösungen zum Plasma- und Laserschneiden anzubieten. Prozesse während der gesamten Wertschöpfungskette sollen die Produktion von Unternehmen künftig automatisieren, optimieren und langfristig gesehen Fehlerquoten auf ein Minimum senken.

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