Fachkräftemangel wird in der Region zunehmen

Der Fachkräftemangel wird sich in der Region Bonn/Rhein-Sieg bis 2030 weiter verschärfen. Das zeigt der aktuelle Fachkräftereport der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Nordrhein-Westfalen. Im IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg fehlen heute 23.000 Fachkräfte oder rund 7,3 Prozent des Bedarfs (Angebot 294.000 vs. Nachfrage 317.000). Für 2030 rechnet die IHK Bonn/Rhein-Sieg mit 33.000 fehlenden Fachkräften. Bei einem Angebot von 233.000 und einer Nachfrage von 266.000 steigt der Engpass auf 12,4 Prozent.

„Von den aktuell fehlenden Fachkräften werden immerhin 16 Prozent akademisch Qualifizierte und 27 Prozent Fachkräfte mit einem höheren Berufsabschluss als Fachspezialisten für gehobene Fach- und Führungsaufgaben gesucht“, sagt Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK Bonn/Rhein-Sieg: „Für unsere Region finde ich es erfreulich, dass der Anteil der Frauen auf 50,2 Prozent steigen wird, während der NRW-Vergleichswert auf 47,2 Prozent ansteigt. Miittel- und langfristig benötigen wir ein ganzes Maßnahmenbündel, um dem Fachkräftebedarf Herr zu werden. Das schließt die Zuwanderung aus dem Ausland, die Erwerbsbeteiligung älterer Fachkräfte, die Nachqualifizierung von Geringqualifizierten und die Erhöhung der Wochenarbeitszeit von Frauen in Teilzeit ein.“ 2030 werden vor allen Dingen Fachkräfte in den Bereichen Mechatronik und Automatisierungstechnik, Bauplanung, Architektur und Vermessung, F&E, Konstruktion und Produktionssteuerung sowie Maschinenbau- und Betriebstechnik in Bonn/Rhein-Sieg fehlen.

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