Sicheres Radfahrtraining startet ab sofort schon in der KiTa

Damit ihre Kinder sicher zur Schule kommen, setzen Eltern auch bei kurzen Distanzen oft auf das Elterntaxi. Das Fahrrad wird nicht immer als Alternative zum Auto wahrgenommen. Dabei sind sich die Expert*innen einig: Mangelnde Bewegung und fehlende Erfahrung im Straßenverkehr sind die größeren Risikofaktoren für Kinder und Jugendliche.

Hier setzt das Zukunftsnetz Mobilität NRW in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) mit einer praxisorientierten Fortbildung für Lehrkräfte an. Sie vermittelt seit 2019 Techniken und Wissen für einen sicheren und abwechslungsreichen Radunterricht. Mit 2023 gibt es nun eine Neuerung: Aufgrund des zahlreichen positiven Feedbacks können sich ab sofort auch Erzieherinnen und Erzieher in dem Bereich fortbilden lassen.

Die eintägige Fortbildung wurde dafür entsprechend an die pädagogischen Bedürfnisse der KiTa-Kinder und deren Erzieherinnen und Erzieher angepasst. Das dazugehörige Online-Portal vermittelt praktisches und theoretisches Wissen, um kindgerechtes Rad- oder Laufradtraining in der KiTa anbieten zu können. Ziel ist es, die motorische Radkompetenz zu verbessern und dadurch die Sicherheit beim Radfahren zu steigern. Der Spaß am Fahren steht dabei immer im Vordergrund.

Neu ist deshalb auch der Webauftritt zur Fortbildung. Zukünftig werden die drei Bereiche KiTa, Grundschule und Sekundarstufe I gebündelt auf der Webseite www.radfahreninschuleundkita.de präsentiert. Die Inhalte und Materialien stehen den Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern kostenfrei als Download zur Verfügung. Zu finden sind hier außerdem Fakten und Argumente für das Radfahren im schulischen und außerschulischen Bereich, ein umfangreiches Angebot an multimedial aufbereiteten Unterrichtsmaterialien sowie zahlreiche Informationen zum rechtlichen Rahmen, zu Sicherheitsaspekten und zur Planung von Ausflügen und Klassenfahrten. Das Portal bietet eine Auswahl an Spiel- und Übungsformen sowie methodisch aufbereiteten Unterrichtsreihen. Denn Kinder wollen sich bewegen.

„Wer diese Motivation zu nutzen weiß und sich an neue attraktive Unterrichtskonzepte wagt, kann viel im Mobilitätsverhalten der Kinder verändern“, erläutert Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), bei dem die Geschäftsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW angesiedelt ist.

Entwickelt wurden die Fortbildungen und das begleitende Onlineportal im Auftrag des VRS von der Deutschen Sporthochschule Köln. Die praxisorientierte Fortbildung wird gefördert durch das Zukunftsnetz Mobilität NRW und ist für Lehrkräfte von Schulen sowie KiTa-Personal in den Mitgliedskommunen des Zukunftsnetz kostenfrei.

Über die Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Zusammenschluss aus Kreisen, Städten und Gemeinden, die die kommunale Mobilitätswende voranbringen wollen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen diese Kommunen – vom Change-Management in der Verwaltung bis zur Förderung von konkreten Konzepten. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Um den Netzwerkgedanken optimal nutzen zu können, sind die Koordinierungsstellen bei den Verkehrsverbünden und Zweckverbänden des Landes wie folgt angesiedelt:
Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe (Nahverkehr Westfalen-Lippe)
Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr)
Koordinierungsstelle Rheinland (Verkehrsverbund Rhein-Sieg)
Die Geschäftsstelle für übergeordnete Aufgaben ist ebenfalls angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Das Netzwerk wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Unfallkasse NRW.

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