Ukrainische Begegnungen

Am 19. April 2024 ab 19:30 Uhr wird im Opernhaus ein besonderer Liederabend stattfinden, der das Werk des ukrainischen Komponisten Mykola Lysenko in den Mittelpunkt rückt. Lysenko, der als Gründer der ukrainischen Komponistenschule gilt, studierte 1867 bis 1869 am Conservatorium der Musik in Leipzig unter Lehrern wie Ignatz Moscheles, Karl Reinecke, Ferdinand David und Franz Brendel. Eindringliche, lyrisch und klanglich kraftvolle Musik steht auf dem Programm, das die aus der Ukraine stammende Sopranistin Olena Tokar aus dem Solo-Ensemble der Oper Leipzig mitgestaltet hat. Es erklingen Lieder und Duette von Lysenko und seinen Zeitgenossen Albert Krywolt, Boris Mikolayovic Lyatoshinsky und Kyrylo Stetsenko.

Neben Olena Tokar singen bei dem Liederabend mit dem Titel »Ukrainische Begegnungen« auch Kathrin Göring, Alvaro Zambrano und Peter Dolinšek, ebenfalls im Ensemble der Oper Leipzig. Am Klavier begleiten Ugo D’Orazio und Kathryn Bolitho. Der Abend beginnt mit »Liebe«, nach einem Text von Oleksader Oles, einem ukrainischen Schriftsteller und Dramatiker des Symbolismus. Der Lieberabend schließt solidarisch mit Mykola Lysenkos »Gebet für die Ukraine«, der in der Ukraine bekannten Hymne bei allen kirchlichen und öffentlichen Anlässen.

Tickets zu 15 Euro (erm. 10 Euro) können online unter oper-leipzig.de erworben werden oder über den Besucherservice der Oper Leipzig Di – Fr 10:00 bis 18:00 Uhr, Sa 12:00 bis 18:00 Uhr, sowohl an der Kasse im Opernhaus als auch telefonisch unter + 49 (0)341-12 61 261.

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Über Oper Leipzig

Die Oper Leipzig steht in der Tradition von über 330 Jahren Musiktheater in Leipzig: 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Leipziger Balletts. Neben dem heutigen, 1960 erbauten Opernhaus am Augustusplatz gehört die Musikalische Komödie im Stadtteil Lindenau zur Oper Leipzig, eine Spezialspielstätte für Operette und Musical mit eigenen Ensembles. Der mit ca. 680 Angestellten größte kulturelle Eigenbetrieb der Stadt umfasst insgesamt fünf ihn tragende Säulen: Oper, Musikalische Komödie, Leipziger Ballett, die Sparte der Jungen Oper und Vermittlung 360° und das Handwerk der Theaterwerkstätten, die für sämtliche städtischen Bühnen produzieren.

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