Tierschutz mit langer Tradition

Knapp 60 Katzen, knapp 20 Hunde, und eine Handvoll Kleintiere – schon vom Parkplatz aus ist unterhalb des Lauterbacher Vaitsbergs zu hören, dass im Lauterbacher Tierheim einiges los ist. Dort ist Landrat Dr. Jens Mischak zu Gast und wird von Tierheimleiterin Lena Wiedner, Christina Scheer, Kassenwartin des Tierschutzvereins Lauterbach, und Dr. Elmar Lochhaas aus dem Führungsgremium des Vereins empfangen. Anlass des Besuchs war eine Spende des Landrats in Höhe von 150 Euro, die der Tierschutzarbeit in Lauterbach zugutekommt.

„Für den Tierschutz sowie die Fund- und Abgabetiere aus dem Altkreis Lauterbach wird hier eine grundlegende und ausgesprochen wichtige Arbeit geleistet, die viel Anerkennung verdient“, sagt Landrat Dr. Mischak im Rahmen des Besuchs. „Der Verein mit seinen aktuell rund 300 Mitgliedern blickt auf einen jahrzehntelangen erfolgreichen Einsatz für den Tierschutz zurück“, merkt der Landrat an. Welche Schwerpunkte und Herausforderungen dem Tierheim heute begegnen, erfährt er beim Rundgang gemeinsam mit Tierheimleiterin Wiedner, Rechnerin Scheer und Vereinsvorstand Dr. Lochhaas.

Aktuell werden im Tierheim 58 Katzen betreut. „Wenn wir neue Katzen aufnehmen, werden sie bei der Aufnahme entwurmt, untersucht und durchgeimpft. Anschließend geht es dann für einige Zeit in eine Quarantäne, um die Einschleppung von Krankheiten zu verhindern“, führt Wiedner aus. Danach haben die Mitarbeiter die Katzen schon etwas kennengelernt und wissen in welche Gruppe sie passen können. Steht dann schließlich eine Vermittlung an, schauen sie ganz genau hin, sagt Wiedner. „Das Tierwohl steht immer im Mittelpunkt – auch bei der Vermittlung in ein neues Zuhause“, erklärt sie. Umso mehr Informationen man hat, umso besser kann man einschätzen, ob das Tier ins neue Zuhause passt oder nicht, ergänzt Wiedner.

Gleiches gilt für die etwa 20 Hunde, die im Lauterbacher Tierheim versorgt werden. Einige von ihnen sind schon lange dort und haben eine Odyssee hinter sich. „Manchmal geben Besitzer ihre Hunde aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen ab. Bei anderen gab es etwa Beißvorfälle oder sie kamen über Behörden zum Tierheim“, führt Vereinsvorsitzender Lochhaas aus. „Diese verhaltensauffälligen Hunde sind nur sehr schwer zu vermitteln und müssen von speziell geschultem Personal betreut werden – einfach mal mit einem ehrenamtlichen ‚Gassigeher‘ losschicken ist da viel zu gefährlich und auch nicht erlaubt“, erläutert die Tierheimleitung. Eine Aufgabe, die dann meist Fachpersonal übernehmen muss.

Ausbildung im Tierheim

Dieses bildet das Tierheim seit Ende der 1980er-Jahre selbst aus. „Aktuell arbeiten drei ausgelernte Tierpfleger in Vollzeit. Hinzu kommen noch eine Auszubildende, drei Teilzeitkräfte, Minijobber und natürlich die ehrenamtlichen Unterstützer“, sagt Wiedner und merkt stolz an, dass für das kommende Ausbildungsjahr ein weiterer Azubi zum Tierpfleger, Fachrichtung Tierheim/Tierpension, in den Startlöchern steht.

Gleichwohl ist es ganz besonders auch die ehrenamtliche Tierschutzarbeit, die den Verein ausmacht, betont das Leitungs-Trio beim Termin. Egal ob Sach- oder Geldspenden, Unterstützung im Tierheimalltag oder ein Arbeitseinsatz auf dem weitläufigen Außengelände, „wer etwas tun möchte, ist immer willkommen und kann sich gerne bei uns melden – Aufgaben haben wir sicher genug“, unterstreicht Rechnerin Scheer. Dem pflichtet auch Landrat Dr. Mischak bei und wirbt für den ehrenamtlichen Einsatz im Tierschutz.

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