Student Tech Track: Studierende präsentieren nachhaltige KI-Projekte am TUM Campus Heilbronn

Wie Künstliche Intelligenz zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt werden kann, aus einer Idee ein Projekt und schließlich ein Produkt entsteht, lernen Studierende des TUM Campus Heilbronn im Rahmen des Student Tech Tracks. Mitte Januar präsentierten fünf Teams ihre Ideen in einem siebenminütigen Pitch vor einer Fachjury, die sich aus den Initiatoren des Programms, den Start-up-Inkubatoren TUM Venture Labs und den Campus Founders, zusammensetzte.

Als Bühne für den Pitch Event diente der Open Space des Campus. Bevor die Studierenden ihre Präsentationen hielten, stimmte Student Programm Manager von den TUM Venture Labs Jan Bastian die Teams, die Jury und die Gäste ein: „Mit dem Student Tech Track wollen wir Studierenden eine Möglichkeit bieten, die ich während meines Studiums in Heilbronn nicht hatte.“ Ziel ist es, aus Ideen konkrete Lösungen zu erarbeiten.

Wohin das führen kann, zeigt das Start-up Isar Aerospace. Das Unternehmen, das einst aus der TUM hervorging, hat im März des vergangenen Jahres seine erste Trägerrakete „Spectrum“ in Norwegen gestartet. Ein Projekt, das sich ausgezahlt hat. Genau darum ermutigte Professor Ali Sunyaev, Vizepräsident TUM Campus Heilbronn, die jungen Denkerinnen und Denker: „Lernt, scheitert, steht wieder auf und habt Erfolg. Es gibt kein besseres nächstes Mal – ihr seid nie am Ende eurer Entwicklung.“

Von der Lobby in die Praxis

Am Anfang steht jedoch die Idee – an diesem Abend sogar fünf davon. So starteten die Teams in ihre Pitches. „Keyz“ plant eine mobile App, die eine optimale Nutzung personeller Ressourcen in Hotels ermöglicht. Mithilfe KI-optimierter Prozesse sollen nach Angaben des Teams 1.200 Arbeitstage pro Jahr eingespart werden. Das zweite Team entwickelte mit „Talent Map” ein Dashboard, das dabei helfen soll, die richtige Freizeitaktivität für Kinder zu finden. Eltern sparen damit Zeit und ihre Kinder machen das, was ihnen wirklich Spaß macht.

„Synapse“ will den Klinikalltag erleichtern, indem Patienten vor ihrer Ankunft in der Praxis durch einen Chatbot nach ihren Beschwerden gefragt werden. „Flowey AI“ bietet eine Lernplattform, in deren Mittelpunkt das Denkverhalten der Schüler steht. Abschließend präsentierte „EcoAgent“ eine Echtzeitüberwachung von Batterien, durch die sich die Nutzungszeit durch Energieeinsparung verlängert.

Ein Kurs, um auf Kurs zu bleiben

Das Team von „Flowey AI“ hat bereits einen ersten Praxistest an der Josef-Schwarz-Schule durchgeführt. Es ist durch und durch cross-funktional besetzt: Jia Qi absolviert den Masterstudiengang Management & Digital Technologies, Sinan Ugutmen den Masterstudiengang Management und Vishnu Mehta den Bachelorstudiengang Information Engineering. Sinan erinnert sich besonders gerne an den Umgang mit den jungen Nutzern: „Die Schüler waren großartig und das Feedback durchweg positiv.“

Doch die Plattform ist nicht nur für die Schüler sinnvoll: „Lehrkräfte verstehen nicht, wie die Schüler zu den Antworten kommen. Wir wollen den Denkprozess verdeutlichen“, sagt Vishnu. Um hierfür eine ideale Lösung zu finden, war das Coaching durch die TUM Venture Labs während des Semesters ein maßgeblich. Jia ergänzt: „Jede Session war wertvoll. Besonders, um den Fokus richtig zu setzen und auf Kurs zu bleiben.“  

Nach dem Track ist vor dem Track

An diesem Abend wurde kein Sieger gekürt, doch alle Teams erhielten wichtige Tipps von der Jury und sammelten Erfahrung. Für die Projekte gibt es am Ende zwar noch keine Credits für das Studium, dafür aber Fähigkeiten und Fertigkeiten auf dem Weg zum eigenen Start-up. Mit etwas Glück ist sogar eine Innovation dabei, die die Marktreife erreichen wird. Der Student Tech Track wird fortgesetzt, bald startet der dritte Batch. Interessierte können sich auf der Webseite anmelden.

 

 

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