Durch präzise Schmierstoffmessungen zu mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Produktion
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Donnerstag, Jan. 29, 2026
Ein zentraler Anwendungsschwerpunkt ist die Messung von Schmierstoffschichten auf Aluminium- und Stahlbändern. Dieser Parameter spielt in vielen Produktionsprozessen eine große Rolle für Effizienz, Verschleiß und Ressourceneinsatz. Unsere Technologie nutzt das physikalische Verfahren der infrarotspektroskopischen Messung. Wir stellen präzise Messdaten in Echtzeit zur Verfügung.
In vielen Produktionsumgebungen – von Press- und Walzwerken bis zur Automobil- und Lebensmittelindustrie – werden Schmierstoffe eingesetzt, um Reibung zu minimieren und Werkzeugstandzeiten zu erhöhen. Bisher beruhte die Dimensionierung und Kontrolle dieser Schmierstoffmengen häufig auf Erfahrungswerten, laborbasierten Stichproben oder Schätzungen. Das führt dazu, dass tatsächliche Über- oder Unterdosierungen sowie Inhomogenitäten des Schmierstofffilms die Prozesssicherheit nicht eindeutig gewährleisten können. Zusätzlich können die Schmierstoffverbräuche nicht exakt eingeplant werden. Hier können wir Abhilfe schaffen.
Unsere Messtechnik setzt an dieser Stelle an
Mit berührungsloser und zerstörungsfreier Inline-Messung. Unsere Systeme messen Schmierstoffschichten exakt dort, wo es relevant ist, auf Blechoberflächen beispielsweise, in Pressen oder Walzstraßen.
Physikalisches Messprinzip: Durch das Absorptionsverhalten der Schmierstoffe lassen sich Schichtdicken zuverlässig messen. Die Messwerte werden mit einer Messrate von 120 Hz in Echtzeit ausgegeben und digital bereitgestellt. Dadurch können sie in bestehende Produktions- und Datenmanagementsysteme integriert werden und stehen so für Analysen, Dashboards oder automatisierte Steuerungslogiken zur Verfügung. Dadurch erhalten Produktionsverantwortliche objektive, quantitative und belastbare Daten über die Verteilung und die Schichtdicke des Schmierstoffes.
Wirtschaftlicher und technischer Nutzen
Die direkte Messung von Schmierstoffmengen bietet gleich mehrere Vorteile für Anwender:
– Höhere Ressourceneffizienz durch exakte Daten ermöglicht die Optimierung von Schmierstoffaufträgen und reduziert somit den Materialverbrauch, die Entsorgungskosten und die Ausfallzeiten.
– Eine konsistente, digitale Dokumentation durch eine automatisierte Datenaufzeichnung schafft eine belastbare Datengrundlage für z. B. das Qualitätsmanagement.
Relevanz für CO₂-Fußabdruck, Audits und Nachhaltigkeits-Reporting
Während Unternehmen zunehmend Anforderungen an Transparenz, Ressourcenschonung und CO₂-Effizienz beachten müssen, stellt sich immer häufiger die Frage: Wie lässt sich der tatsächliche Beitrag einzelner Prozesse zur CO₂-Bilanz messen und nachweisen?
Insbesondere in international vernetzten Lieferketten, wie sie in der Automobilindustrie oder in den verarbeitenden Sektoren der Stahl- und Lebensmittelproduktion existieren, gewinnt der CO₂-Fußabdruck einzelner Produktionsschritte an Bedeutung. In mehreren Industriezweigen gibt es inzwischen Initiativen und Tools, die den CO₂-Fußabdruck von Produkten (Product Carbon Footprints, PCF) auch für Schmier- und Betriebsstoffe berechnen und validieren. So haben beispielsweise einzelne Schmierstoffhersteller branchenweit PCF-Berechnungswerkzeuge eingeführt, um die Treibhausgasemissionen ihrer Produkte transparent auszuweisen und ihre Kunden bei der Emissionsberichterstattung zu unterstützen.
Solche Angaben zum CO₂-Fußabdruck von Produkten werden zunehmend als Grundlage für Umweltkennzahlen, Audits und Nachhaltigkeitsberichte genutzt. Damit steigt der Bedarf bei industriellen Anwendern, auch ihre eigenen Prozessabläufe zur CO₂-Bilanz nachvollziehbar zu dokumentieren – über ein reines Energiemonitoring hinaus.
Hier kann unsere präzise Schmierstoffmessung der Infralytic GmbH einen Beitrag leisten: Wenn die Verbrauchsmengen eindeutig quantifiziert werden, lassen sie sich als Teil von Lebenszyklus- oder Prozessanalysen in CO₂-Berechnungen bzw. Audit-Nachweisen verwenden. So entstehen erstmals belastbare Daten, die sowohl für interne Optimierungsprozesse als auch für externe Prüfanforderungen nutzbar sind.
Fazit:
Die prozessnahe Schmierstoffschichtdickenmessung eröffnet neue Möglichkeiten, um ökologische und betriebswirtschaftliche Ziele in der Produktion zu erreichen. Mithilfe objektiver Verbrauchsdaten können Unternehmen nicht nur ihre Ressourcen effizienter nutzen, sondern auch die Grundlage für CO₂-Transparenz, Audit-Reports und Nachhaltigkeitskennzahlen schaffen.
Gründung im Jahre 1999
https://infralytic.de/
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