Immerhin erzielen die meisten Produkte einen guten Soforteffekt: Die Kunststoffflächen wirken wieder frisch und deutlich dunkler. Leider sind aber nicht alle Produkte sofort wasserabweisend, so dass bei Tropfen neue Flecken entstehen. Und nicht bei allen Produkten hält der Effekt lange an.
Am besten in allen Belangen und dem Topergebnis „sehr gut“ bei 87 von 100 möglichen Punkten schnitt die Kunststofftiefenpflegerlotion von Liqui Moly ab. Zudem ist das Produkt auch eines der günstigsten im Test. Ebenfalls empfehlenswert sind drei Produkte mit dem Ergebnis „gut“: der A1 Kunststoff Tiefenpfleger (79 Punkte), das PS Tiefen-Pfleger Spray (74) und Meguiar’s Black Plastic Restorer (73). Befriedigend schnitten sieben weitere Pflegemittel ab, die besonders durch ihre fehlende Materialverträglichkeit auffielen, aber auch durch mäßige bis schlechte Waschbeständigkeit. Erstaunlich: Auch einige Markenprodukte fielen durch Schwächen auf. Darunter waren die Pflegemittel von Nigrin, Caramba, Armor und als Letzter im Test der Tiefenpfleger seidenmatt von Sonax, der nur um einen Punkt am Testurteil ausreichend vorbeischrammte. Das Sonax-Produkt kann nicht nur Abdeckungen der Schweinwerfer angreifen, sondern erzeugt zudem nur einen befriedigenden Pflegeeffekt, der Schutz vor Feuchtigkeit ist anfangs unbefriedigend.
Fazit: Wer ein Kunststoffpflegemittel einsetzen will, sollte besonders auf die Materialverträglichkeit achten und Spritzer auf Bauteile vermeiden, die sonst Schaden nehmen können.
Freigabe: Klaus Herder
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