Matinee am 12. April 2026 um 12:00 Uhr in der Wandelhalle Bad Harzburg
Die Pianistin Olga Bechtold und der Schauspieler Richard Maschke haben wieder einen musikalisch-literarischen Leckerbissen für ihr Publikum ausgewählt.
Richard Wagner war nicht nur ein großer Komponist – er war auch Schriftsteller und ein großer Verehrer von Beethoven.
Seine humorvolle Erzählung „Die Pilgerfahrt zu Beethoven“ wird von Richard Maschke vorgetragen; dazu bringt Olga Bechtold hinreißende Klaviermusik von Ludwig van Beethoven und Richard Wagner zu Gehör. „Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven“ schrieb Richard Wagner im Jahr 1840 in seiner Novelle „Eine Pilgerfahrt zu Beethoven.“ Und tatsächlich bestärkten das Erlebnis von Beethovens 5. und 7. Symphonie sowie der Oper „Fidelio“ den jungen Richard Wagner in seinem Entschluss Musiker zu werden. Ohne Beethoven gäbe es keinen Richard Wagner.
Der Einfluss Beethovens auf das Jahrhundert nach seinem Tode ist so umfassend, dass er nicht zu messen ist. Beethovens Musik entstand als Reaktion auf 1789, er hat die Ideen der Französischen Revolution zu Klang gebracht – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Als der junge Richard Wagner rund 60 Jahre später, 1848, in Dresden als bürgerlicher Revolutionär auf die Barrikaden ging, trat er für dieselben Ideen ein und hatte Beethoven als musikalisches Vorbild längst entdeckt. Zur Feier der Grundsteinlegung des Bayreuther Festspielhauses dirigierte Richard Wagner am 22. Mai 1872 Beethovens „9. Symphonie“ im Markgräflichen Opernhaus. Ein Augenzeuge berichtete von Wagners emotionaler Ekstase mit den Worten: „Wagner habe wild gestikulierend dirigiert: Wie ein Narr ist er in die Luft gesprungen, hat Lorbeerkränze in die Luft geschmissen, drei Taktstöcke zerschlagen und dann ein Stuhlbein herausgerissen und damit weiterdirigiert…“
Einlass ist ab 11:30 Uhr.
Der Eintritt ist frei, über eine Wertschätzungsgabe freuen sich die Künstler.
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