Karsten Guse, Leiter Internationale Projekte bei Samaritan’s Purse Deutschland, erklärt: „Wir begrüßen diese Initiative ausdrücklich. Die Lage im Sudan ist eine humanitäre Katastrophe enormen Ausmaßes. Millionen Menschen sind auf der Flucht, unzählige leiden Hunger, und in großen Teilen des Landes fehlt es an medizinischer Versorgung, Schutz und sauberem Wasser. Jetzt braucht es entschlossenes politisches Handeln – und gleichzeitig konkrete Hilfe für die Menschen vor Ort.“
Die Krise im Sudan gehört derzeit zu den schwersten humanitären Notlagen weltweit. Nach aktuellen Schätzungen sind rund 30 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Samaritan’s Purse leistet seit Beginn des Konflikts 2023 umfangreiche Nothilfe: So konnten in dem Zeitraum bis heute bereits mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgt werden. Über 465.000 ambulante Behandlungen wurden durchgeführt, mehr als 61.000 mangelernährte Kinder und Erwachsene wurden medizinisch betreut und zahlreiche Brunnen für sauberes Trinkwasser gebohrt. Die Hilfseinsätze werden durch die schwierige Sicherheitslage erheblich erschwert. Immer wieder geraten Helfer in gefährliche Situationen.Im Podcast „On the Ground“ von Samaritan’s Purse, der nun online abrufbar ist, berichtet der Pilot Jim Streit, wie sein Flugzeug vor wenigen Wochen im Südsudan von einem bewaffneten Mann entführt wurde. Nach mehreren Stunden unter Bedrohung gelang es, die Maschine sicher zu landen. Der Entführer wurde festgenommen, ohne dass ein Schuss fiel.
Streit erzählt: „Als mir eine Waffe ins Gesicht gehalten wurde, musste ich mich entscheiden, ob ich der Angst nachgebe oder mein Leben Jesus anvertraue. Ich sagte mir: Es wird entweder gut oder großartig enden – gut, wenn ich am Boden mit einem Zeugnis stehe, und großartig, wenn Gott mich zu sich nimmt.“ Auch nach der Landung bat der Pilot darum, den Täter nicht zu verletzen, dankte ihm dafür, nicht geschossen zu haben, und betete später mit ihm.
„Wir helfen aus der Überzeugung heraus, dass jeder Mensch von Gott geliebt und gewollt ist“, sagt Karsten Guse. „Viele Einsätze sind mit großem persönlichem Risiko verbunden, und unsere Mitarbeiter geraten immer wieder in Extremsituationen. Umso dankbarer sind wir, wenn wir Gottes Wirken sehen dürfen. Die Geschichte von Jim Streit ist ein eindrückliches Beispiel dafür.“
Samaritan’s Purse ist im Sudan weiterhin mit medizinischer Hilfe, Nahrungsmittelverteilungen, Wasser- und Hygienemaßnahmen sowie Unterstützung für Vertriebene im Einsatz. „Die Not ist unvorstellbar, und Hilfe ist weiterhin dringend nötig“, so Guse. „Wir sind dankbar für alle, die diese Arbeit durch Gebet und Spenden unterstützen.“
Spenden helfen, die lebensrettende Hilfe im Sudan fortzusetzen.
Samaritan’s Purse widmet sich der Unterstützung von Menschen in Not, unabhängig von deren Herkunft, Religion oder Kultur. Unter dem Motto „Helping in Jesus‘ Name“ leistet Samaritan’s Purse weltweit humanitäre und medizinische Hilfe in Kriegs- und Krisengebieten. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist vor allem die internationale Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“, die Menschen einlädt, Kindern nicht nur das Nötigste zukommen zu lassen, sondern sie zu beschenken und ihnen die Botschaft von der Liebe Gottes zu überbringen. Der deutsche Zweig von Samaritan’s Purse wird von Sylke Busenbender und Gary Lundstrom geleitet.
Samaritan’s Purse e. V.
Trachenbergring 93
12249 Berlin
Telefon: +49 (30) 76883-434
Telefax: +49 (30) 76883-333
http://www.die-samariter.org
Telefon: +49 (30) 76883-434
E-Mail: presse@die-samariter.org
![]()
