Charity-Abend „Alle an Bord“ setzt kraftvolles Zeichen für inklusiven Segelsport
Inklusiver Sport: Zahlen, die zum Handeln auffordern
In Deutschland leben 7,9 Millionen schwerbehinderte Menschen – neun Prozent der Bevölkerung. 91 Prozent der Behinderungen entstehen durch Krankheiten im Laufe des Lebens. Von rund 87.000 Sportvereinen bieten lediglich 6.300 Angebote für Menschen mit Behinderungen an. Der HSC und WsW gehören zu den Leuchtturmprojekten, die das ändern: Auf der Alster erreichen ihre Programme bereits nachhaltig über 150 Kinder und Jugendliche mit Behinderung wöchentlich – von Schulsegelkursen über Segelkurse für sehbehinderte und blinde Kinder und Jugendliche bis hin zu individuellen 1:1-Angeboten für schwerstbeeinträchtigte Menschen.
Hochkarätige Podiumsrunde
Moderiert von Pieter Wasmuth, dem ehemaligen Generalbevollmächtigten von Vattenfall für Hamburg und Norddeutschland, diskutierten auf dem Podium: Christoph Holstein, Staatsrat für Sport der Freien und Hansestadt Hamburg; Mareike Miller, Paralympics-Siegerin 2012 im Rollstuhlbasketball, Mitglied der DOSB-Athletenkommission und Ende 2025 als erste aktive paralympische Athletin in das DOSB-Präsidium gewählt sowie Mitglied im Präsidium von Athleten Deutschland e.V.; Johannes Ludwig, dreifacher Olympiasieger im Rennrodeln; Martin Blüthmann, Herausgeber des Stadtsportmagazins „sporting hamburg"; sowie Stefanie Stoltzenberg-Spies, Juristin und Netzwerkerin der Strasburger Kreise, die als Mitinitiatorin des Abends die Brücke zwischen gesellschaftlichem Engagement und inklusivem Sport schlug.
Alexander Otto Sportstiftung fördert barrierefreie WC/Duschanlage
Für einen Höhepunkt des Abends sorgte Rando Aust, Vorstandsvorsitzender der Alexander Otto Sportstiftung: Er verkündete die Förderung eines barrierefreien WC/Duschcontainers für den HSC – im Rahmen des Programms „104 Projekte für 104 Stadtteile", mit dem die Stiftung im Zuge der Hamburger Olympia- und Paralympics-Bewerbung insgesamt eine Million Euro an Hamburger Vereine und Schulen vergibt. Ein starkes Signal für den inklusiven Sport an der Alster.
Die Inklusive Alster – Deutschlands inklusivste Wassersportregion
Der Abend machte sichtbar, was auf der Alster entstanden ist: Mit sechs Partnerclubs – Hamburger Segel-Club, Wir sind Wir Inclusion in Sailing, Segel Verein Altona-Övelgönne, Hamburger Kanu-Club, Ruderverein an den Teichwiesen und Hamburger Segel-Verband – bildet die Inklusive Alster das inklusivste Wassersportrevier Deutschlands. 2026 kommen weitere Projekte hinzu: das Heinz Kettler Inclusive Youth Sailing Team Germany, die Erweiterung des Bugenhagenschul-Programms und neue individuelle Segelkurse.
Ein Abend im Zeichen der Spiele
Im Kontext der Hamburger Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele setzte der Abend ein kraftvolles Signal. Am 31. Mai 2026 stimmen die Hamburgerinnen und Hamburger im Referendum über die Bewerbung ab. Was an der Alster bereits gelebte Wirklichkeit ist – Sport, Inklusion und Gemeinschaft auf Augenhöhe –, ist genau der Geist, den eine Olympiastadt braucht.
Nächstes Highlight: Tag des Inklusiven Segelns am 5. Mai
Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veranstalten der HSC und WsW am 5. Mai 2026 den Tag des Inklusiven Segelns – Pro Paralympics auf der Alster. Ein kraftvolles Zeichen für Sichtbarkeit und Teilhabe im Herzen Hamburgs.
Spendenkonto
Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V.
Sparda-Bank Hamburg
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Alle Mittel werden zu 100 % für inklusive Projekte verwendet.
Wir sind Wir-Inclusion in Sailing e.V
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