Das zweite Leben der Filterkartusche

Die moderne Kreislaufwirtschaft markiert den notwendigen Abschied von der traditionellen Linearwirtschaft, die nach dem Prinzip "Take-Make-Waste" funktioniert. In einem geschlossenen Kreislauf werden Produkte und Materialien so konzipiert, dass sie nach Ende ihrer Nutzungsdauer nicht als Abfall enden, sondern als wertvolle Sekundärrohstoffe wieder in den Produktionsprozess einfließen. Dies schont endliche natürliche Ressourcen, da der Bedarf an Primärrohstoffen wie Erdöl, Metallen oder Seltenen Erden drastisch sinkt.

Für die Umwelt ist dieses Modell von existenzieller Bedeutung. Effektives Recycling reduziert den Energieverbrauch massiv, da die Aufbereitung vorhandener Materialien meist deutlich weniger Energie benötigt als die Gewinnung und Verarbeitung neuer Rohstoffe. Dies führt zu einer erheblichen Senkung der CO2-Emissionen und schützt sensible Ökosysteme. Zudem verhindert eine konsequente Kreislaufführung, dass Schadstoffe und Plastikmüll unkontrolliert in die Weltmeere oder Böden gelangen.

Das Kartuschenrecycling folgt einem, zum Teil geschlossenen, Kreislauf. Auf die Nutzungsphase der Filterkartuschen folgt die Sammlung und Rückgabe von Kundinnen und Kunden – sowohl von Endverbrauchern als auch im B2B-Bereich. Von den Sammelstellen werden sie zur Recyclinganlage von BRITA im hessischen Taunusstein transportiert und dort in ihre Einzelkomponenten zerlegt. Dort erfolgt dann die Aufbereitung des Ionentauschers. Die anderen Bestandteile und Materialien finden ihren Einsatz in neuen Produkten in anderen Industrien.

Der Ionenaustauscher ist bei diesem Verfahren ein zentraler Bestandteil: Er kann mehrfach regeneriert und wiederverwendet werden, ohne dass er einen Qualitätsverlust erleidet. BRITA regeneriert den Ionenaustauscher in einer eigenen Anlage und setzt ihn anschließend erneut in Kartuschen ein. Damit ist ein wesentlicher Teil des Materialkreislaufs für einige zentrale Produktkomponenten geschlossen. Ein regenerierter Ionenaustauscher kann, je nach den regulatorischen Vorgaben, zu einem hohen Prozentsatz in neuen Kartuschen eingesetzt werden.

Die Rückführung gebrauchter Kartuschen erweist sich als Nadelöhr innerhalb des gesamten Recyclingprozesses, wobei die Herausforderungen im Consumer-Bereich und im professionellen Segment grundlegend verschieden gelagert sind. Für Endverbraucher erfolgt die Rückgabe primär über Sammelboxen im Einzelhandel oder mittels spezieller Rücksendelabel, die konkrete Ausgestaltung variiert je nach Markt und Land. Der Ausbau dieser Sammelsysteme in den Regionen EMEA (Europa, Mittleren Osten und Afrika) und APAC (Asien und Pazifik) findet dabei in enger Abstimmung mit dem Handel statt, weist jedoch national eine sehr unterschiedliche Komplexität auf. Während es etwa in Frankreich bereits über 1.300 Sammelstellen gibt, befindet sich das Netz der Abgabestellen in Deutschland noch im Aufbau – Kunden können hier auf eine Postleitzahlensuche auf der Webseite zurückgreifen, um Abgabestellen zu finden.

Trotz dieser Infrastruktur liegt die Rücklaufquote im Privatkundenbereich noch auf einem eher niedrigen Niveau. Das notwendige Lagern, Sammeln und der gezielte Transport zum Laden oder Paketshop sind Hürden, die Verbraucher oft vom Mitmachen abhalten. BRITA will diese Barrieren weiter überwinden.

Im Gegensatz dazu ist das Recycling im Professional-Segment (B2B) bereits tief in die Service- und Wartungsabläufe integriert. Mit der Initiative „Recycling Partner“ bietet BRITA Kunden die Möglichkeit, große Sammelboxen direkt am Standort aufzustellen, die dann abgeholt werden. Teilweise erfolgt die Rückführung der Kartuschen sogar im Rahmen regulärer Technikereinsätze. Diese Partnerunternehmen erhalten zudem kommunikationsfähige Zertifikate für ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung. Dank dieser engen Einbindung liegt die Rücklaufquote bei professionellen Filterkartuschen aktuell bereits bei circa 55 Prozent.

Sobald die Kartuschen an die zentrale Anlage zurückgeführt wurden, erfolgt die Aufbereitung analog zum Consumer-Recycling durch die konsequente Trennung in verschiedene Materialfraktionen. Durch diese gezielte Wiederverwertung der Komponenten gelingt es, bis zu 85 Prozent der Kartuschen-Bestandteile, gemessen am Gesamtgewicht, erfolgreich in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen.

Im Rahmen der Selbstverpflichtung, bis 2050 ein Net-Zero-Unternehmen zu werden, arbeitet BRITA intensiv daran, neue Wege zu finden. Ziel ist es, künftig weitere Materialien wiederzuverwenden und in den Kreislauf zurückzuführen. Erste Ideen und Konzepte werden bereits entwickelt.

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