Der Edelmetallexplorer Fairchild Gold (ISIN: CA30371L1013, WKN: A3D1D5) arbeitet mit Hochdruck an der Konsolidierung des Projektportfolios in Nevada. Ende März wurde eine bereits im September eingeleitete Vereinbarung über den Kauf des Projekts Golden Arrow abgeschlossen. 3,5 Mio. USD legt Fairchild für den Deal voraussichtlich auf den Tisch – zzgl. Zinsen und einer Nettoschmelzgebühr von 0,5 %, die innerhalb von vier Jahren für 1 Mio. USD zusätzlich ausgelöst werden kann.
Fairchild Gold konsolidiert Portfolio in Nevada
Im nächsten Schritt wird die Zustimmung der Aktionäre zu dem Deal eingeholt. Dann soll die Exploration in eigener Regie starten. Golden Arrow gilt als fortgeschrittenes Gold-Silber-Projekt und liegt etwa 64 Kilometer östlich von Tonopah in Nevada und rund 97 Kilometer östlich der großen Goldmine Round Mountain von Kinross Gold. Damit befindet sich das Projekt in der unter Geologen bekannten Walker Lane Scherzone.
Mit der Suche nach dem gelben Edelmetall ist Fairchild in dieser Gegend und weltweit kein Einzelfall: Die Goldexploration erlebt aufgrund der hohen Preise des Edelmetalls einen Boom. Laut dem Bericht „World Exploration Trends 2026“ von S&P Global sanken zwar die globalen Explorationsausgaben für Nichteisenmetalle im Jahr 2025 um 0,60 % auf 12,4 Mrd. USD.
Goldexplorer steigerten Ausgaben 2025 um 11 %
Doch Gold war die im wahrsten Sinne des Wortes glänzende Ausnahme: Trotz eines leichten Rückgangs des globalen Gesamtbudgets bleibt Gold der unangefochtene König der Mineralexploration. Im Jahr 2025 wurden beeindruckende 50 % des gesamten globalen Budgets, insgesamt 6,2 Mrd. USD, für die Erschließung des Edelmetalls bereitgestellt. Dies entspricht einem Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahr.
Die Ausgaben für die Goldexploration lassen sich als nachlaufenden Indikator für die Lage am Goldmarkt insgesamt beschreiben. Wenn heute Explorationsprojekte im Frühstadium laufen, liegen die initialen Entscheidungen dafür leicht zwei Jahre zurück. Zur Erinnerung: Anfang April 2024 notierte der Goldpreis noch unterhalb von 2.500 USD.
Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Budgets für die Goldexploration auch 2026 noch einmal deutlich steigen werden. Dafür sprechen auch Meldungen von Explorern aus diesem Jahr. Ein Blick nach Nevada etwa belegt eine Vielzahl von Berichten zu Bohrungen, Machbarkeitsstudien und Ressourcenschätzungen.
i-80 Gold meldete im Januar Bohrergebnisse für Granite Creek, wo 2025 16.000 Bohrmeter absolviert worden waren. Unter den Resultaten: 40,4 Gramm Gold pro Tonne über 13,2 Meter.
Mammoth Minerals präsentierte im März Bohrergebnisse aus dem Gold-Silber-Projekt Excelsior, die das Modell einer Lagerstätte vom Typ Carlin untermauern, darunter 33,54 Meter mit 1,25 Gramm Gold pro Tonne ab der Oberfläche.
Orla Mining reichte Ende Februar den technischen Bericht zu einer Machbarkeitsstudie für das Goldprojekt South Railroad ein. Über zehn Jahre sollen dort mittels Heap Leach Verarbeitung 73,4 Mio. Tonnen Gestein verarbeitet werden, das mit einem Goldgehalt von 0,021 Unzen pro Tonne für 1,5 Mio. Feinunzen reichen soll (zusätzlich fallen knapp 6,2 Mio. Feinunzen Silber an).
Viele Goldprojekte mit substanziellen Fortschritten
Borealis Mining präsentierte im Februar eine PEA für das Sandman Goldprojekt im Humboldt County. Das Basisszenario mit einem Goldpreis von 2.600 USD sieht einen NPV (6 %) von 203 Mio. USD und 105 % IRR.
Blossom Gold legte eine MRE für das Rosebud Projekt vor, auf dem von 1997 bis 2000 ein JV von Newmont und Hecla Mining in der früheren Rosebud Mine operierte. Die gegenwärtige MRE sieht eine abgeleitete Ressource von 70,8 Mio. Tonnen mit 0,62 Gramm Gold und 6,49 Gramm Silber pro Tonne, was für 1,29 Mio. Unzen Gold und 13,38 Mio. Unzen Silber reichen würde.
Die Geologen von Fairchild Gold setzen große Hoffnungen in Golden Arrow, das neben Nevada Titan und Carlin Queen das Dreierportfolio in Nevada bildet. Nevada Titan wurde kürzlich auf rund 25,3 km² vergrößert. Zudem wurde ein Dienstleister mit der Durchführung einer geophysikalischen CSAMT-Untersuchung (Controlled Source Audio-frequency Magnetotellurics) beauftragt. Die Geologen optimieren im Vorfeld von Bohrungen mögliche Ziele. Bei Carlin Queen bestätigten historische Bohrungen aussichtsreiche Mineralisierungen, die bislang aber nicht weitergehend verfolgt wurden.
Golden Arrow ist das am weitesten fortgeschrittene Projekt im Portfolio. Es gibt bereits ein auf 361 Bohrungen basierendes Ressourcenmodell eines Vorbesitzers: 12.172.000 Tonnen mit einem Durchschnittsgehalt von 0,024 Unzen/Tonne Gold und 0,33 Unzen/Tonne Silber werden in der gemessenen und angezeigten Kategorie skizziert, was 296.500 Unzen Gold und 4.008.000 Unzen Silber entspricht.
Hier wollen die Geologen des Explorers ansetzen und möglichst rasche Fortschritte erzielen. Aussichtsreiche Ergebnisse von Golden Arrow könnten ebenso wie jede Entwicklung in Richtung von Bohrungen bei den anderen Projekten die Aktie einer Neubewertung unterziehen. Der Kurs der Fairchild Aktie hat zwar seit dem vergangenen Sommer um knapp zwei Drittel zugelegt: Mit gut 10 Mio. EUR ist die Gesamtbewertung des Unternehmens jedoch noch moderat, sollten sich bald greifbare Explorationserfolge einstellen.
Weitere Informationen zu Fairchild Gold finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
https://www.miningscout.de/minenaktien/fairchild-gold-corp/
Unternehmen: Fairchild Gold
TSXV: FAIR
ISIN: CA30371L1013
WKN: A3D1D5
Webseite: https://www.cancambria.com/
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