Engineering Days 2026 veröffentlichen Programm: Von KI bis Carbonbeton – die Zukunft der Betonfertigteilindustrie im Fokus

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Planung und Produktion von Betonfertigteilen? Welche Potenziale bieten Carbonbeton, Automatisierung und neue Bausysteme? Und auf welche grundlegenden Veränderungen muss sich die Branche in den kommenden Jahren einstellen? Antworten auf diese Fragen geben die Engineering Days 2026 am 1. und 2. Dezember im Kongresshaus Salzburg. Das Programm der internationalen Fachkonferenz für die Betonfertigteilindustrie ist ab sofort online.

Unter dem Motto „Vom Bauteil zum Bausystem: Nachhaltig. Effizient. Vorgefertigt.“ rücken die Engineering Days 2026 die Transformation der Betonfertigteilindustrie in den Mittelpunkt. Vier Themenschwerpunkte strukturieren das Vortragsprogramm: „Im strategischen Fokus: Digitalisierung & KI“, „Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit“, „Systembau trifft Automation“ und „Neue Wege in der Fertigung“. Internationale Experten und Unternehmen aus Planung, Fertigung, Maschinenbau und Softwareentwicklung geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Technologien und Erfahrungen aus der Praxis.

Megatrends und KI: Was verändert die Fertigteilindustrie?

Den Blick auf die großen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft richtet die Keynote „Megatrends und Transformation – Auf welche Änderungen müssen wir uns einstellen?“. Sie zeigt auf, welche Entwicklungen Unternehmen künftig prägen werden und wie sich die Branche auf neue Rahmenbedingungen einstellen kann.

Welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielen wird, ist ein weiterer Schwerpunkt des Programms. Sunil Pandita, Chief Division Officer Planning & Design der Nemetschek Group und CEO von ALLPLAN, beleuchtet, wie sich KI strategisch von der Vision bis zur konkreten Umsetzung einsetzen lässt und welche Auswirkungen die Technologie auf Planung, Konstruktion und Vorfertigung haben wird.

Einen besonderen Blick auf die Praxis mittelständischer Unternehmen wirft zudem der Vortrag „KI als Gamechanger für mittelständische Fertigteilwerke“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fertigteilunternehmen KI bereits heute nutzen und Potenziale für ihre eigenen Prozesse erschließen können.

Vom weltweit ersten Carbonbetonwerk zu neuen Nachhaltigkeitsbewertungen

Wie nachhaltige Lösungen konkret in der Fertigteilindustrie umgesetzt werden können, zeigen mehrere Vorträge aus dem Themenschwerpunkt „Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit“.

Dr.-Ing. Matthias Tietze, Dr.-Ing. Alexander Kahnt und Matthias Schurig von C_Factory präsentieren das weltweit erste Carbonbetonwerk und geben Einblicke in neue Produktionsprozesse für materialeffizientes und langlebiges Bauen.

Anton Glasmeier vom Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) geht unter dem Titel „CO₂ einsparen mit CO₂-Klassen – oder mit Fertigteilen?“ der Frage nach, welchen Beitrag Fertigteilbauweisen zur Dekarbonisierung des Bauens leisten können.

Neue Ansätze für die Bewertung von Betonfertigteilen stehen ebenfalls auf dem Programm. Prof. Dr.-Ing. Jens Uwe Pott und Juliane Bräunlich von Sustainable Precast zeigen, wie eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertung jenseits reiner CO₂-Kennzahlen mehr Transparenz schaffen und nachhaltige Entscheidungen unterstützen kann.

Automatisierung, Robotik und neue Wege in der Fertigung

Auch die Zukunft der Fertigteilproduktion nimmt breiten Raum im Programm ein. Unter anderem geht Christian Prilhofer der Frage nach, ob humanoide Roboter in der Fertigteilproduktion bereits eine Zukunftstechnologie mit echtem Mehrwert sind – oder bislang vor allem Hype.

Weitere Beiträge widmen sich der Digitalisierung und Industrialisierung der stationären Fertigung, der intelligenten Vernetzung automatisierter Fertigteilwerke mit der Supply Chain sowie neuen Ansätzen für durchgängige digitale Workflows zwischen CAD und CAM.

Damit rücken die Engineering Days nicht nur einzelne Technologien in den Fokus, sondern die zentrale Frage, wie Fertigteilwerke ihre Prozesse produktiver, flexibler und zukunftsfähig gestalten können.

Wissenstransfer und Networking für die internationale Fertigteilindustrie

Neben den Fachvorträgen erwartet die Teilnehmer ein umfangreiches Workshop-Programm mit praxisnahen Themen – von flexiblen Schalungsstrategien und automatisierter Betonverdichtung bis zu Retrofit, Werksleitplanung und der Auswahl technischer ERP-Systeme.

Ergänzt wird das Programm durch eine Fachausstellung mit internationalen Unternehmen aus den Bereichen Anlagenbau, Automatisierungstechnik, CAD und ERP. Zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch sowie das traditionelle Galadinner am ersten Veranstaltungstag bieten zusätzlichen Raum für Networking und neue Branchenkontakte.

Organisiert werden die Engineering Days 2026 von ALLPLAN, SAA Software Engineering (vormals RIB SAA Software Engineering GmbH) und Prilhofer Consulting.

Das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie unter:
Engineering Days 2026 | Betonfertigteil-Kongress & Messe

Über die Allplan Deutschland GmbH

ALLPLAN ist ein globaler Anbieter von AEC-Software mit BIM-Lösungen für Architektur, Ingenieurbau, Detailplanung, Fertigung und Bau. Getreu unserem Anspruch „design to build“ bieten wir Werkzeuge, die frühzeitige datengestützte Planungsentscheidungen ermöglichen, die digitale Fertigung unterstützen und Informationen während des gesamten Bauprozesses nutzbar machen. Die integrierte Cloud-Technologie optimiert zudem die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei Bau- und Infrastrukturprojekten. Unsere innovativen Arbeitsabläufe ermöglichen es Architekten, Ingenieuren und Baufachleuten, ihre Projekte produktiver, sicherer und umweltbewusster durchzuführen.

Mehr als 650 engagierte Mitarbeiter weltweit schreiben die Erfolgsgeschichte von ALLPLAN fort. ALLPLAN mit Hauptsitz in München ist Teil der Nemetschek Group – einem Pionier der digitalen Transformation in der Bauindustrie.

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