Verdienter Ruhestand

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Freitag, Aug. 29, 2025
Am Ende ihrer Arbeitszeit blicken Menschen stets auf ihre Erfolge und Errungenschaften zurück, doch diese zeichnen sich nicht nur durch Verkaufszahlen und unterschriebene Verträge aus, sondern vor allem durch das, was man seinen Mitmenschen hinterlässt. Der Geschäftsleiter der OWL-IT hinterlässt seinen langjährigen wie auch seinen durch die Fusion der GKD Paderborn und des krz Lemgo dazugewonnenen Kolleginnen und Kollegen ein neu strukturiertes und vor allem zukunftsfähiges Rechenzentrum.
Seine Laufbahn im öffentlichen Dienst begann Bernd Kürpick 1979 mit einer Verwaltungsausbildung beim Arbeitsamt Paderborn. Dort blieb er, abgesehen von einer zweijährigen Unterbrechung durch seine freiwillige Verpflichtung als Soldat auf Zeit, bis 1985. Danach verbrachte er drei Jahre an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Köln und Dieburg, wo er sein Diplom als Verwaltungswirt erlangte und anschließend noch drei Jahre in den Postämtern Gütersloh und Paderborn und bei der Postbank Hannover tätig war, bevor er mit 29 Jahren seinen Dienst als Leiter der Verwaltungsabteilung in der GKD Paderborn antrat.
Zu dieser Zeit beschäftigte das kommunale Rechenzentrum gerade einmal ca. 50 Mitarbeitende. Doch der Aufstieg ließ weder beim Unternehmen noch bei Bernd Kürpick lange auf sich warten, so dass er bereits im Alter von 35 Jahren zunächst zum kommissarischen und ein Jahr später zum Geschäftsführer der GKD Paderborn bestellt wurde. In dieser Zeit lag ihm nicht nur die Transparenz seines eigenen Handelns, sondern vor allem die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Paderborner IT-Dienstleisters am Herzen. Aus diesem Grund engagierten sich Bernd Kürpick und die GKD Paderborn nicht nur als Gründungsmitglied des KDN-Dachverbandes mit Sitz in Köln im Jahre 2004, sondern darüber hinaus im Jahr 2012 ebenfalls für die Gründung des Softwareentwicklungshauses KDN.sozial, einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung des KDN mit Sitz im Technologiepark in Paderborn, als dessen Betriebsleiter er zehn Jahre lang erfolgreich fungierte.
In seinen 28 Jahren als Geschäftsleiter der GKD Paderborn und später der OWL-IT konzentrierte sich Bernd Kürpick außerdem stark auf die interkommunale Zusammenarbeit in Ostwestfalen-Lippe und NRW, weshalb die GKD Paderborn unter seiner Führung zu Beginn der 2000er Jahre mehrere Kooperationsverträge schloss – den wohl bedeutendsten davon mit dem späteren Fusionspartner, dem Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz).
„Natürlich fällt es mir schwer, die Verwaltung nach all dieser Zeit hinter mir zu lassen. Aber ich bin stolz auf das, was meine Kolleginnen und Kollegen aber auch die Politik und meine Verbandsvorsteher alle zusammen erreicht haben und bin davon überzeugt, dass die OWL-IT auch ohne mich am Steuer einer vielversprechenden Zukunft entgegenfährt. Also kann ich mich ganz entspannt auf mein erstes Rentenprojekt konzentrieren. Ich bin nach 10-jährigem Vorsitz in der TuRa Elsen von 2005 bis 2015 aktuell Mitglied im Vorstand des Fördervereins Special Olympics Paderborn und möchte meine freie Zeit unter anderem nutzen, um dort mit meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen den Relaunch der Internetseite voranzutreiben. Die IT und die Digitalisierung lassen mich also selbst in meiner Rente noch nicht los“, verkündet Bernd Kürpick.
Im Rahmen der Verbandsversammlung der OWL-IT wurde Bernd Kürpick vom Verbandsvorsteher Burkhard Schwuchow, gleichzeitig Bürgermeister der Stadt Büren, herzlich verabschiedet. Er dankte Bernd Kürpick auch im Namen der Bereichsleiterin für Zentrale Services, Diana Richter, und des Sprechers der Geschäftsleitung, Matthias Stoller, für sein langjähriges Engagement und wünschte ihm und seiner Familie alles Gute für die neue Lebensphase.
Ziel der Backup-Partnerschaft zwischen AKDB und OWL-IT ist es, die Kontinuität der Dienstleistungen für kommunale Kunden auch in unvorhergesehenen Situationen zu gewährleisten und sie somit resilienter gegen Ausfälle oder Ressourcenengpässe zu machen. So soll die essenzielle Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern gewährleistet werden.
Die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT) betreut als kommunaler IT-Dienstleister rund 9 Mio. Einwohner in NRW direkt und indirekt mit Services. Das Verbandsgebiet umfasst die Kreise Herford, Minden-Lübbecke, Lippe und Paderborn mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie aus dem Kreis Höxter die kreisangehörigen Städte Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, Höxter, Nieheim, Steinheim und Willebadessen und das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL AöR).
Zu den traditionellen Aufgaben zählen unter anderem die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen. Die OWL-IT hält für ihre Kunden ein reichhaltiges Angebot an Software-Applikationen (Verfahren) und Dienstleistungen (Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support) bereit. Rund 500 Mitarbeiter:innen sowie 30 Nachwuchskräfte an den Standorten Lemgo und Paderborn unterstützen die Verwaltungen im Verbandsgebiet mit ihrer Expertise.
Die Ostwestfalen-Lippe-IT steht für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit und ist als Rechtsnachfolger des krz der erste kommunale IT-Dienstleister mit der BSI-Zertifizierung (ISO 27001). Als kommunaler Zweckverband besitzt die OWL-IT den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Ostwestfalen-Lippe-IT
Am Lindenhaus 19
32657 Lemgo
Telefon: +49 (5261) 252-0
Telefax: +49 (5261) 252-200
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