Prävention statt Notdienst
In der Praxis zeige sich jedoch immer wieder, dass viele Patientinnen und Patienten erst dann in die Zahnarztpraxis kommen, wenn sie es kaum noch aushalten. Dabei stehe die moderne Zahnmedizin für zahnerhaltende, schmerzarme und präventive Konzepte, die früh ansetzen und langfristig schützen.
„Häufig ist aber auch mangelnde Mundhygiene der Auslöser für Zahnschmerzen“, betont der Zahnarzt. „Wer nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen mindestens drei Minuten lang seine Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzt und Interdentalbürstchen oder Zahnseide verwendet, schafft eine gute Basis für gesunde Zähne. Vor allem, wenn man zweimal im Jahr seine Zahnärztin oder seinen Zahnarzt zur Vorsorgeuntersuchung besucht und eine professionelle Zahnreinigung (PZR) in Anspruch nimmt“, fasst Öttl die Grundregeln für gesunde Zähne zusammen.
„Zahnärztinnen und Zahnärzte leisten seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Prävention – durch regelmäßige Untersuchungen und Behandlungen, persönliche Beratung und kontinuierliche Fortbildung. Prävention ist aktiver Gesundheitsschutz – für jeden Einzelnen und für das gesamte Gesundheitssystem. Dafür braucht es Zeit, Vertrauen und verlässliche Rahmenbedingungen für die zahnärztliche Versorgung“, resümiert der FVDZ-Bundesvorsitzende.
Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte ist der größte unabhängige zahnärztliche Berufsverband in Deutschland. Er vertritt die Interessen der Zahnärzteschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit und setzt sich für eine selbstbestimmte Ausübung des zahnärztlichen Berufes zum Wohle der Patienten ein.
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