Weltgebetstag der Frauen am 6. März
Über das Motto „Kommt! Bringt eure Last“
Das Motto der Weltgebetstags-Liturgie 2026 erinnert an die Einladung von Jesus im Matthäusevangelium. Das Bildmotiv dazu hat die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah geschaffen. Auf dem Bild sind drei Frauen der größten Ethnien Igbo, Haussa und Yoruba zu sehen. Im Hintergrund tragen Frauen Lasten auf dem Kopf, wie es in Nigeria üblich ist. Aber es gibt für die nigerianischen Frauen auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt, auf die der Weltgebetstag aufmerksam macht.
Solidarität und Hoffnung
Trotz der großen Herausforderungen bewahren viele Menschen ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Gott. Über diese Hoffnung berichten christliche Frauen aus Nigeria – vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten.
Über den Weltgebetstag der Frauen
Der Weltgebetstag ist die größte ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. Die Liturgie wird jedes Jahr von einem anderen Land vorbereitet. Allein in Deutschland nehmen jährlich rund 800.000 Menschen an den multilateralen ökumenischen Gottesdiensten teil, die sich als Gebetskette rund um den Globus verstehen; weltweit sind es geschätzt mehrere Millionen. Teilnehmende kommen aus römisch-katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Frauengruppen, Frauenverbänden und Gemeinden wie Mennoniten, Herrnhuter Brüdergemeine, Baptisten und Methodisten, oder sie gehören zur alt-katholischen, zur orthodoxen Kirche bzw. zur Heilsarmee. Die Gottesdienste werden in Kirchen oder Gemeindehäusern gefeiert, in Senioren- und Pflegeinrichtungen, Kitas und Schulen, im Freien oder auch online. Die Idee eines Frauen-Gebetstags nahm bereits 1887 in den USA und Kanada ihren Anfang. Der erste internationale Gebetstag wurde 1927 gefeiert.
Die zentrale Idee des Weltgebetstags ist „informiert beten und betend handeln“. Deshalb fördert der deutsche Weltgebetstag zurzeit über 100 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten, um die Lebenssituation von Mädchen und Frauen zu verbessern und Gleichberechtigung zu fördern. Die Projekte und die Arbeit des deutschen Komitees finanzieren sich durch Spenden und die Kollekten der Weltgebetstags-Gottesdienste. Weitere Informationen: www.weltgebetstag.de
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