Von Null auf Zukunft – Prof. Kurtsiefer und das Center for Quantum Technologies
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From Zero to the Future – Prof. Kurtsiefer and the Center for Quantum Technologies
Von Null auf Zukunft – Prof. Kurtsiefer und das Center for Quantum Technologies
Dienstag, März 10, 2026
Im Rahmen des Global Technology Forums, ausgerichtet vom TUM Campus Heilbronn, ist auch Prof. Christian Kurtsiefer der Einladung nach Heilbronn gefolgt. Er ist Mitgründer des Center for Quantum Technologies an der National University of Singapore – ein Mann, der schon in den frühen 2000ern erkannte, wohin die Reise geht. „Quantentechnologie war damals noch in einem sehr frühen Stadium“, erinnert er sich.
Ein früher Blick in die Quanten-Zukunft
2003 entschied er sich, seine Zelte in Deutschland ab- und in Singapur aufzubauen. „Die Möglichkeiten, die man dort hatte, waren fantastisch. Von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung – alles war ausführbar.“ Singapur, so Kurtsiefer, ist ein ideales Land für Forschung – offen, neugierig, den Blick auf die Zukunft gerichtet. Kurz nach der Jahrtausendwende hieß es: „Bringt uns eure Ideen, wir unterstützten, was euch einfällt.“ Diese Chance, etwas Neues von Null aufzubauen und mitzugestalten führten ihn und ein paar internationale Kollegen wenig später zum Aufbau des Center for Quantum Technologies.
Aber inmitten der Aufbruchstimmung meldeten sich auch Zweifel zu Wort: „Haben wir überhaupt eine Chance gegen all die etablierten Felder zu bestehen?“ Diese Bedenken verstummten schnell, das Research Center mauserte sich, wuchs Jahr für Jahr. Mittlerweile besteht das Center aus einer Reihe unterschiedlicher Forschungsfelder: „Wir sind eine Mischung aus Physikern, Informatikern, Mathematikern und jetzt kommen auch mehr und mehr Ingenieurswissenschaftler hinzu.“
Kurtsiefer konzentriert sich auf Atomphysik mit dem Ziel neue Ansätze für den Bau zukünftiger Quantencomputer zu untersuchen.
Forschung ohne Eitelkeit, aber mit Weitblick
Heute gibt es viele verschiedene Technologien – etwa supraleitende Schaltkreise oder atomare Systeme – und noch ist völlig offen, welche sich langfristig durchsetzen wird. Dem Forschungszentrum ist es wichtig, Interessierten aus Wirtschaft oder Behörden an einfachen Demonstrationssystemen zu zeigen, was aktuelle Quantencomputer wirklich können und was nicht.
Wissenschaftliche Substanz und Qualität sind dem Professor wichtiger als Sichtbarkeit und schnelle, marketingrelevante Erfolge. Da will er sich selbst treu bleiben und sich nicht von falschen Eitelkeiten ablenken lassen.
Christian Kurtsiefer hat sich ganz seiner Arbeit verschrieben. Und so ist er an diesem Morgen in Heilbronn am richtigen Ort, wo die Atmosphäre summt vor Ideen, Austausch, kritischen Diskussionen und einer Aufbruchsstimmung.
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