Deutschland sammelt E-Schrott: Danke an alle, die mitgemacht haben!
Starke Nachfrage nach Materialien – Kommunikation, die ankommt
Die begleitenden Kommunikationsmaterialien waren ein zentraler Treiber der Aktionswochen. Über den Online-Shop wurden rund 90.000 Materialien produziert und eingesetzt. Viele Teilnehmende haben die Materialien zudem individualisiert und regional angepasst. Genau diese Verbindung aus klarer Botschaft und lokalem Bezug sorgt dafür, dass Information tatsächlich wirkt und Menschen erreicht.
Aktionen vor Ort machen den Unterschied
Die größte Wirkung entsteht dort, wo Aktionen sichtbar werden: direkt in den Kommunen. Im Kreis Euskirchen konnten durch die Aktion „Blumenwiese für E-Schrott“ rund 5 Tonnen mehr Elektro-Altgeräte gesammelt werden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Kreis Kleve Abfallwirtschaftsgesellschaft war im März mit einem Infomobil auf Wochenmärkten präsent und sprach die Bürgerinnen und Bürger direkt an.
Diese Beispiele zeigen, was die Aktionswochen leisten: Sie bringen Information, Dialog und konkrete Sammelangebote zusammen und machen richtige Entsorgung einfach.
Neue Impulse in Social Media
Auch digital haben die Aktionswochen an Reichweite gewonnen. Mit dem neuen Format „Akte E“ wurde ein Zugang geschaffen, der Alltagssituationen aufgreift und mit einem Augenzwinkern erzählt. Ob der Drucker, „der zu viel weiß“, oder das alte Handy mit persönlichen Nachrichten – die kurzen Reels treffen typische Aufschiebe-Muster und machen sie sichtbar.
Die von uns produzierten Inhalte wurden kosten- und lizenzfrei genutzt und von vielen Teilnehmenden aktiv eingesetzt: Über 240 Social-Media-Beiträge von Kommunen und eigenen Kanälen erzielten zusammen rund 450.000 Impressions.
Eine ausführliche Rückschau mit weiteren Eindrücken und Beispielen finden Sie auf unserer Webseite.
Ausblick: Jetzt schon an Oktober denken
Dr. Andrea Menz, Generalbevollmächtigte der stiftung ear, zieht ein positives Fazit: „Die hohe Beteiligung und das starke Engagement zeigen, dass die richtige Entsorgung von Elektro-Altgeräten viele Menschen erreicht und bewegt. Mit den Aktionswochen schaffen wir Aufmerksamkeit, machen Mitmachen einfach und leisten gemeinsam einen konkreten Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Wir blicken bereits auf die nächste Runde im Oktober und möchten noch mehr Partnerinnen und Partner dafür gewinnen.“
Die nächsten Aktionswochen stehen bereits fest: Im Oktober geht es rund um den International E-Waste Day am 14. Oktober in die nächste Runde.
Die stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear) registriert die Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten und koordiniert die Bereitstellung der Sammelbehälter sowie die Abholung der Altgeräte bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern in der Bundesrepublik Deutschland.
Hierfür hat das Umweltbundesamt der stiftung ear hoheitliche Aufgaben aus dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) übertragen. Konkret sichert die stiftung ear die wettbewerbsgerechte Umsetzung des Gesetzes durch:
• Registrierung von Herstellern, die in Deutschland Elektrogeräte in Verkehr bringen, bzw. im Falle der Bevollmächtigung nach § 8 ElektroG von deren Bevollmächtigten
• Garantieprüfung
• Feststellung von kollektiven Herstellergarantiesystemen
• Erfassung der in Verkehr gebrachten Mengen von Elektrogeräten
• Koordinierung der Bereitstellung von Behältnissen für Übergabestellen und der Altgeräte-Abholung bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern
• Gebührenerhebung für die von ihr erbrachten öffentlichen Leistungen
Dabei fungiert die stiftung ear als die „Gemeinsame Stelle der Hersteller“ im Sinne des ElektroG. Sie wurde – im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Reduktion der zunehmenden Menge an Elektronikschrott aus nicht mehr benutzten Elektrogeräten (WEEE-Richtlinie) in nationales Recht – von Herstellern gegründet.
Im Jahr 2020 hat das Umweltbundesamt der stiftung ear zudem hoheitliche Aufgaben aus dem BattG übertragen. Sie sichert damit auch die wettbewerbsgerechte Umsetzung des BattG durch die Erfüllung insbesondere folgender Aufgaben:
• Registrierung von Herstellern, die in Deutschland Batterien in Verkehr bringen beziehungsweise deren BattG-Bevollmächtigten
• Genehmigung von Eigenücknahmesystemen für Geräte-Altbatterien
• Gebührenerhebung für die von ihr erbrachten öffentlichen Leistungen
Die stiftung ear wird ausschließlich kostendeckend, ausdrücklich ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben und ist sowohl wirtschaftlich als auch personell unabhängig. Ihre Tätigkeit wird durch Gebühren finanziert, die durch Gebührenverordnung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) festgesetzt werden.
stiftung elektro-altgeräte register
Nordostpark 72
90411 Nürnberg
Telefon: +49 (911) 7666-50
Telefax: +49 (911) 7666-599
http://www.stiftung-ear.de
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