Internationaler Tag der Pflegenden: ASB Hamburg dankt seinen Pflegekräften – und blickt mit Sorge auf die geplante Pflegereform

Jeden Tag leisten Pflegefachkräfte und Pflegehilfskräfte beim ASB Hamburg Außergewöhnliches. Sie begleiten Menschen in den verletzlichsten Momenten ihres Lebens – mit Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und einem Einsatz, der weit über das Berufliche hinausgeht. Ob in der häuslichen Pflege, in unseren Tagespflegen, in den Wohn-Pflege-Gemeinschaften, im Hausnotruf oder im Service-Wohnen: Es sind Menschen, die täglich dafür sorgen, dass Würde, Sicherheit und Lebensqualität keine leeren Worte bleiben.

Die Arbeit in der Pflege ist körperlich wie emotional anspruchsvoll. Sie erfordert nicht nur medizinisches und pflegerisches Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, auf Menschen individuell einzugehen – in guten wie in schweren Stunden. Wer pflegt, trägt Verantwortung. Diese Verantwortung verdient Respekt, Anerkennung und gesellschaftliche Sichtbarkeit.

 „Unsere Pflegekräfte sind das Herzstück unserer Arbeit. Was sie täglich leisten – mit so viel Hingabe, Menschlichkeit und Professionalität – verdient mehr als einen Tag der Anerkennung. Ihnen gilt unser aufrichtiger und tiefer Dank. Wir sind stolz, mit ihnen gemeinsam für die Menschen in Hamburg da zu sein.“

– Matthias Lüschen, Abteilungsleiter Soziale Dienste beim ASB Hamburg

Gute Pflege muss bezahlbar bleiben

Doch der Tag der Pflegenden ist auch ein Anlass zum Nachdenken. Denn neben aller Wertschätzung für die Pflegenden treibt den ASB Hamburg eine wachsende Sorge um: die Frage, ob sich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen professionelle Pflege auch zukünftig noch leisten können.

Die Pflegekosten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Viele Familien stoßen bereits heute an ihre finanziellen Grenzen, wenn ein Angehöriger auf professionelle Pflege angewiesen ist. Der ASB Hamburg blickt daher mit großer Sorge auf die aktuell diskutierte Pflegereform: „Es darf nicht sein, dass notwendige Reformschritte dazu führen, dass Pflege für immer mehr Menschen unerschwinglich wird. Pflege ist kein Luxus – sie ist eine gesellschaftliche Grundversorgung“, bekräftigt Matthias Lüschen.

Der ASB Hamburg fordert, dass die Finanzierbarkeit von Pflege bei allen politischen Entscheidungen an erster Stelle stehen muss – im Interesse der Pflegebedürftigen, ihrer Familien und der Menschen, die sie versorgen. Konkret bedeutet das: Die Leistungsansprüche der Pflegeversicherung müssen endlich an die tatsächlich gestiegenen Kosten angepasst werden … Und die Kosten der Pflegeausbildung dürfen nicht länger allein auf die Schultern derer abgewälzt werden, die Pflege in Anspruch nehmen – das ist weder gerecht noch zukunftsfähig.

Hintergrund: Internationaler Tag der Pflegenden

Der Internationale Tag der Pflegenden wird jährlich am 12. Mai begangen – dem Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale, die als Pionierin der modernen Krankenpflege gilt. Er wurde 1965 vom International Council of Nurses (ICN), einem weltweiten Zusammenschluss von 130 nationalen Pflegeverbänden, ins Leben gerufen. Weltweit sind rund 28 Millionen Menschen in Pflegeberufen tätig.

Danke – an alle, die täglich für andere da sind.

Über ASB Hamburg

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Hamburg e. V. ist eine der führenden Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen der Hansestadt. Mit rund 1.600 haupt- und 800 ehrenamtlichen Mitarbeitenden engagiert sich der Verband in den Bereichen Pflege, Kinder- und Jugendhilfe, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz, Zuwandererhilfe und die Bereitstellung sozialer Angebote.

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