Canary Gold durchteuft ein weitläufiges Paläokanalsystem und verpflichtet eine Spezialistin für alluviale Goldlagerstätten für das Projekt Madeira River
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Mittwoch, Juni 10, 2026
Das Unternehmen gibt bekannt, dass bei den jüngsten tieferen Bohrungen bedeutende bis zu 20 Meter mächtige vertikale Abschnitte der reifen grobkörnigen Zielsedimente, einschließlich Kies und Sand, durchteuft wurden, die das Modell des Unternehmens eines weitläufigen Paläokanalsystems im Zusammenhang mit dem Madeira-Fluss untermauert. Auf Grundlage der bisherigen Bohrungen nimmt das Unternehmen an, dass sich der Paläokanal über eine Fläche von rund 7 Kilometern mal 5 Kilometern, östlich des heutigen Madeira-Flusssystems, erstreckt (Abbildungen 1 und 2).
Zur Unterstützung und Verstärkung des technischen Teams hat das Unternehmen Clara Maria Lamus Molina, eine international anerkannte geologische Ingenieurin und Expertin für die Bewertung und Beprobung von alluvialen Goldlagerstätten, unter Vertrag genommen.
Frau Molina verfügt über 20 Jahre spezialisierte Facherfahrung in der Beprobung und geologischen Bewertung von alluvialen Goldsystemen und der Schätzung entsprechender Ressourcen im Einklang mit den internationalen Anforderungen gemäß NI 43-101. Frau Molina konnte umfassende Erfahrung bei großen aktiven Seifen- und alluvialen Goldbetrieben in Südamerika, unter anderem bei von Mineros S.A. betriebenen Projekten in Kolumbien, sammeln.
Ziel der Beauftragung von Frau Molina ist die Einrichtung und Umsetzung robuster Explorations-, Probenahme-, Analyse- und Qualitätssicherungs-/Qualitätskontroll-(„QA/QC“)-Verfahren, die sich für die Exploration großer alluvialer Goldsysteme eignen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Entnahme repräsentativer Proben in Milieus mit partikelförmigem und grobkörnigem Gold liegen.
Die Ermittlung des Paläokanalsystems knüpft an die zuvor angekündigte geologische Zielermittlungsstrategie und das Programm mit tieferen Bohrungen des Unternehmens an, das darauf ausgelegt ist, die höffigeren Horizonte zu bewerten, die aus stratigrafischer Sicht unterhalb der seichten, unreifen Sand- und Kiesabfolgen, die zuvor auf dem Projektgelände identifiziert wurden, vorliegen sollen.
Das Unternehmen hat bislang etwa 21 Bohrlöcher mit Umkehrspülung (Reverse Circulation/„RC“) auf einem 1-Kilometer-Raster sowie weitere 14 Bohrlöcher mit PQ-Durchmesser auf Infill-Abschnitten von ca. 250 Metern in ausgewählten Zielgebieten absolviert (Abbildung 2). Die Analyseergebnisse aus dem aktuellen Bohrprogramm stehen noch aus und werden veröffentlicht, sobald sie vorliegen und zusammengestellt und geprüft worden sind.
Wie oben dargelegt, sind die tieferen Bohrungen in eine vertikale Tiefe von bis zu 75 Metern vorgedrungen und haben Sedimenteinheiten durchteuft, die nach Einschätzung des Unternehmens Teil eines weitläufigen Paläokanalsystems im Zusammenhang mit dem Madeira-Fluss sind, das sich über rund 7 Kilometer mal 5 Kilometer erstreckt. Das Paläokanalsystem umfasst bis zu 20 Meter mächtige reife Sedimenthorizonte, die aus abgerundeten grobkörnigen Quarzkiesen und Sanden bestehen, die in einer eisenhaltigen Matrix mit Ilmenit und organischem Material (verkohlte Holzstücke) lagern, sowie härtere verfestigte eisenhaltige Horizonte, von denen angenommen wird, dass sie mögliche verbleibende Mocururu darstellen (Abbildung 3).
In Zusammenarbeit mit dem technischen Team von Canary wird Frau Molina:
– die aktuellen Bohr-, Probenahme- und Konzentratherstellungsmethoden überprüfen;
– die Entwicklung von repräsentativen Probenahmeprotokollen für Milieus für die Ablagerung von grobkörnigem Gold und alluvialem Gold unterstützen;
– die sedimentologischen und die Ablagerung betreffenden Kontrollen auf die Goldanreicherung bewerten;
– die Verfeinerung der QA/QC- und Chain-of-Custody-Verfahren im Einklang mit den Best Practices der Branche unterstützen;
– Beiträge zur geologischen Modellierung und den Arbeitsabläufen zur künftigen Bewertung von Ressourcen leisten; und
– das Ziel des Unternehmens unterstützen, vorbehaltlich des anhaltenden Explorationserfolgs und der Erhebung ausreichender begünstigender technischer Daten das Projekt für eine mögliche zukünftige, gemäß National Instrument 43-101 konforme Mineralressourcenschätzung zu positionieren.
Mark Tommasi, President von Canary Gold, sagt dazu:
„Die Beauftragung einer Fachberaterin für alluviales Gold ist direkt auf die technischen Fortschritte zurückzuführen, die wir bei Madeira erzielen. Da unsere Bohrungen weiterhin ein unserer Einschätzung nach weitläufiges Paläokanalsystem definieren, ist es wichtig, dass wir von Anfang an den richtigen Rahmen für Probenahmen, QA/QC und die geologische Bewertung schaffen.“
Herr Tommasi erklärt weiter:
„Bei alluvialen sowie in Paläokanälen lagernden Goldsystemen ist besondere Sorgfalt im Hinblick auf die Repräsentativität von Proben, die Verteilung der Goldpartikelgrößen, die Sedimentarchitektur und die Ablagerungsprozesse geboten. Mit der Beauftragung verstärken wir unser technisches Team und unterstützen unser Ziel, Madeira auf disziplinierte Weise auszubauen, sodass die für zukünftige Arbeiten zur Ressourcenbewertung erforderlichen Standards erreicht werden können.“
Das Projekt Madeira River erstreckt sich über rund 80 Kilometer an höffigen Konzessionen östlich des Madeira-Flusses in einem Gebiet, das auf eine lange Geschichte der historischen und aktiven handwerklichen Goldgewinnung mittels Schwimmbaggern zurückblicken kann. Das Unternehmen hat mit seinen aktuellen Explorationsaktivitäten nur einen begrenzten Teil seines umfassenderen Landpakets erprobt.
Canary setzt seine Bohrprogramme fort, die auf die Definition der Geometrie und der Ausmaße des interpretierten Paläokanalsystems sowie die Ermittlung von Sedimentmilieus ausgerichtet sind, die als günstig für eine mögliche Goldanreicherung gelten.
Schwerpunkt des technischen Programms
Die aktuellen technischen Arbeiten von Canary sind darauf ausgerichtet, das Verständnis des Unternehmens im Hinblick auf die Stratigrafie, Sedimentologie und Geometrie der interpretierten Paläokanalsysteme im Gebiet des Projekts Madeira River zu verbessern.
Den grobkörnigeren Sand- und Kieshorizonten, den mit Eisen angereicherten Abschnitten, schwermineralhaltigen Horizonten und tieferen, reiferen Sedimentschichten, die ein günstiges Ablagerungsumfeld für eine Goldanreicherung darstellen könnten, wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Im Rahmen der Beauftragung der Beraterin beabsichtigt das Unternehmen, seine Probenahme-, Probenaufbereitungs-, QA/QC- und Chain-of-Custody-Verfahren für alluviale Goldexplorationsmilieus weiter zu verfeinern und gegebenenfalls zu verbessern.
Das Unternehmen weist Anleger ausdrücklich darauf hin, dass sich die Exploration bei Madeira noch in einem frühen Stadium befindet. Es wurde noch keine Mineralressource definiert und es kann nicht gewährleistet werden, dass die fortgesetzte Exploration zur Abgrenzung einer wirtschaftlichen Minerallagerstätte führen wird.
Probenahmen, Analysemethoden und Qualitätssicherung/Qualitätskontrolle (QA/QC)
Das Unternehmen setzt die Prüfung und Verfeinerung seiner Probenahme- und Analyseverfahren im Zuge der Exploration fort. Nach der geologischen Protokollierung des aus den Bohrungen gewonnenen Materials werden Proben aus Abschnitten ausgewählt, die die grobkörnigeren Sand- und Kieshorizonte innerhalb des Sedimentprofils durchteuft haben.
Gegebenenfalls werden Konzentratproben durch die Konzentration mittels Zentrifuge in der Probenaufbereitungsanlage des Unternehmens in Porto Velho (Rondônia) hergestellt. Die Konzentration mittels Zentrifuge wird als Schritt in der Probenaufbereitung eingesetzt, um die Gewinnung feiner Goldpartikel aus unverfestigten Sedimenten zu verbessern, und stellt keinen metallurgischen Gewinnungsprozess dar.
Die daraus gewonnenen Konzentrate werden an die Einrichtung von SGS Laboratory in Vespasiano (Belo Horizonte, Minas Gerais) zur Analyse mittels Brandprobe mit geringer Nachweisgrenze gemäß Methode FAA505 an einer 50-Gramm-Teilprobe übermittelt.
Das Unternehmen gibt zertifizierte Referenzmaterialien sowie Leerproben und Feldduplikate in regelmäßigen Abständen in die Probenchargen, um die analytische Genauigkeit und Präzision zu überwachen.
Die Prüfung durch die Beraterin soll zur weiteren Verfeinerung der künftigen Probenahmeprotokolle, QA/QC-Maßnahmen und technischen Arbeitsabläufe des Unternehmens in Bezug auf alluviale und grobkörnige Goldmilieus beitragen.
Qualifizierter Sachverständiger und technische Angaben
Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen wissenschaftlichen und technischen Informationen wurden von Andrew Lee Smith, P.Geo., einem qualifizierten Sachverständigen gemäß National Instrument 43-101 – Standards of Disclosure for Mineral Projects, geprüft und genehmigt.
Herr Smith hat die Projektgebiete des Unternehmens in Brasilien im Vorfeld besichtigt und ist mit der regionalen Geologie und den Explorationsaktivitäten vertraut. Obwohl er nicht ständig vor Ort ist, hat Herr Smith die Informationen zu den Bohrungen, Probenahmen, der QA/QC und Geologie geprüft und ist der Ansicht, dass die Informationen vom vor Ort tätigen Personal im Einklang mit den Standardverfahren der Branche gesammelt und gemeldet wurden.
Herr Smith steht im Sinne der Vorschrift National Instrument 43-101 in einem Nahverhältnis zum Unternehmen, da er die Funktion des Executive Chairman von Canary Gold Corp. bekleidet.
Über Canary Gold Corp.
Canary Gold Corp. ist ein börsennotiertes kanadisches Explorationsunternehmen, das sich auf den Erwerb und die Weiterentwicklung von Goldprojekten in Brasilien konzentriert. Das Unternehmen hält eine Option auf den Erwerb einer ungeteilten Beteiligung von bis zu 70 % am Projekt Rio Madeira durch eine Reihe von gestaffelten Explorationsausgaben und Meilensteinzahlungen.
Im August 2025 erweiterte Canary seine regionale Strategie durch den Abschluss einer endgültigen Vereinbarung über den Erwerb einer 100%igen Beteiligung an zehn weiteren Mineralkonzessionen mit einer Gesamtfläche von ca. 94.700 Hektar von Talisman Venture Partners Ltd., einem privaten Unternehmen aus British Columbia. Der Gesamtkaufpreis in Höhe von 1,7 Millionen CAD wurde in mehreren Bar- und Aktienzahlungen beglichen.
Talisman behält eine NSR-Royalty (Net Smelter Return) in Höhe von 1,0 % auf die zukünftige Produktion aus den erworbenen Konzessionen ein. Das Unternehmen kann die Hälfte der NSR-Royalty (wodurch sich die NSR auf 0,5 % reduziert) jederzeit für 1,0 Millionen CAD zurückkaufen.
Zusammen verschaffen diese Beteiligungen Canary Gold einen dominanten und strategisch konsolidierten Grundbesitz in der Region Madeira River im Bundesstaat Rondônia, eine der höffigsten, aber noch wenig erkundeten Goldprovinzen Brasiliens.
Nähere Informationen erhalten Sie über:
Canary Gold Corp.
Mark Tommasi, President
Tel.: (604) 318-1448
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