Wie erlangen junge Leute einen guten Schufa-Score? Für junge Leute ist es erst mal schwierig, einen Top-Score zu erlangen. Sie haben einfach noch keine lange Zahlungshistorie vorzuweisen, es liegen weniger Informationen über sie vor. Die Schufa sagt allerdings, dass zwei Drittel der 18-bis 25-Jährigen über einen Score der Klassen „gut“ oder hervorragend“ verfügten. Es käme eben nicht nur allein auf die längste Meldeadresse oder das älteste Bankkonto an. Zudem könne sich der neue Score auch schnell verbessern, betont das Unternehmen.
Wie wirkt sich häufiger Kontenwechsel aus? Junge Leute sind durchaus finanzaffin und schauen, wo sie gerade die besten Konditionen bei einer Bank finden können, und wechseln bereitwillig das Konto. Zwar werden laut Schufa Bankabfragen zum gleichen Thema – etwa ein Konditionenvergleich – innerhalb von 28 Tagen nur einmal gezählt. Wer aber öfter im Jahr und außerhalb dieses Zeitraums Konten wechselt, muss mit Punktabzug bei der Schufa rechnen.
Umzüge: Häufige Umzüge – etwa wegen Ausbildung, Studium oder Beruf – wirken sich negativ auf Ihren Bonitäts-Score aus, obwohl Ihre Zahlungshistorie vielleicht vorbildlich ist.
Bestellungen: Bestimmtes Online-Kaufverhalten wirkt sich negativ auf die gesammelten Punkte bei der Schufa aus: Etwa, wenn man bei Online-Einkäufen die Option „Buy now pay later“ nutzt – die Ware also sofort erhält, aber erst später bezahlt. Ebenso gibt der Kauf auf Rechnung Punktabzug.
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