Die Ergebnisse der nun vorgestellten Markterkundung zeigen, dass es noch Nachholbedarf bei der Breitbandversorgung gibt – auch wenn der Breitbandatlas des Bundes dem Vogelsbergkreis einen Spitzenplatz in Hessen attestiert. „Es gab vielerorts eigenwirtschaftlichen Ausbau durch mehrere Telekommunikationsunternehmen sowie durch frühere Förderprojekte. Gleichwohl gibt es noch einige unterversorgte Gebiete im Kreisgebiet. Das belegt auch die nun vorliegende Bestandsanalyse, die noch 12.379 unterversorgte Adressen ausweist“, erklärte Breitbandkoordinator Müller.
Diese Ist-Analyse, die zwingende Voraussetzung für einen zukünftigen geförderten Ausbau ist, hatte die Versammlung im Herbst vergangenen Jahres auf den Weg gebracht. Nun liegen die Daten der noch unterversorgten Adressen vor. „Jetzt geht es gemeinsam mit den Kommunen darum, die Daten mit den Begebenheiten vor Ort abzugleichen. Denn ein Grundstück, auf dem ausschließlich eine Feldscheune steht, müssen wir natürlich nicht gefördert ans Breitbandnetz anschließen“, führte Breitbandkoordinator Müller aus. Außerdem muss auf Kreis- und kommunaler Ebene geprüft werden, welche Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungsmodalitäten es für den Ausbau gibt. Dies ist eine wichtige Grundlage für die weitere Vorbereitung des Verfahrens, merkte Müller weiter an.
Mit der vorgestellten Bestandsaufnahme und den nun anstehenden Abstimmungen wird der weitere geförderte Breitbandausbau im Vogelsbergkreis strukturiert vorbereitet. Die Gesellschafter planen eine erneute Zusammenkunft nach der Sommerpause.
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