SOKA-BAU setzt erfolgreiche Digitalisierung fort

Die deutsche Bauwirtschaft blickt auf ein weiteres konjunkturell anspruchsvolles Jahr zurück. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist 2025 nominal um rund 2 % gestiegen, Preissteigerungen bei vielen Baumaterialien sorgten jedoch erneut für einen realen Umsatzrückgang.

Um in dieser Situation den Service für die Betriebe weiter zu verbessern, hat SOKA-BAU im vergangenen Jahr die Digitalisierung der Verfahren weiter vorangetrieben, berichteten die Vorstände Dr. Gerhard Mudrack und Werner Schneider bei der diesjährigen Haupt- und Mitgliederversammlung der Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK) und der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK). ULAK und ZVK treten unter der gemeinsamen Dachmarke SOKA-BAU auf. Zusätzliche Dienstleistungen seien vollständig digital über das Kundenportal verfügbar. Dort haben sich inzwischen mehr als 65.000 Arbeitgeber und 250.000 Arbeitnehmer registriert. Künftig wird durch den Einsatz künstlicher Intelligenz der Service weiter verbessert.

„Der Bau-Ausbildungsmarkt hat sich im vergangenen Jahr nach einer konjunkturell bedingten Delle wieder deutlich verbessert, und zwar gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend“, informierte Dr. Gerhard Mudrack. „13.600 Azubis haben 2025 eine Ausbildung am Bau begonnen, ein Plus von 13 % gegenüber 2024“. „Das ist ein starkes Signal gerade in dem Jahr, in dem die gemeinsam geförderte Berufsausbildung in der Bauwirtschaft ein Jubiläum feiert: Es gibt sie seit 50 Jahren und sie ist ein Erfolgsmodell, das viele Nachahmer außerhalb der Branche findet“, ergänzte Werner Schneider. Aktuell fördert SOKA-BAU mehr als 39.000 Auszubildende und rund 180 Ausbildungszentren mit knapp 490 Millionen Euro jährlich. Neben der Berufsausbildung sichern ULAK und ZVK die Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer und finanzieren die zusätzliche Altersversorgung in der Branche.

Die Bilanzsumme von SOKA-BAU ist 2025 um mehr als eine Milliarde Euro auf 14,9 Milliarden Euro gestiegen. Davon entfielen 11,5 Milliarden Euro auf die ZVK und 3,4 Milliarden auf die ULAK. Beide Kassen haben im vergangenen Jahr rund 1,1 Mio. in- und ausländische Arbeitnehmer, 76.000 in- und ausländische Betriebe, rund 39.000 Azubis und 310.000 Baurentner betreut. Mit fast 2,7 Mio. Anwärtern und Rentnern ist die ZVK zudem die nach Zahl der Versicherten größte Pensionskasse Deutschlands.

In der Kapitalanlage konnte SOKA-BAU das Ergebnis aus dem Vorjahr sogar steigern. Die beiden Kassen wiesen 2025 Kapitalerträge von 475 Millionen Euro aus.

Einzelheiten zu den Geschäftsergebnissen finden Sie in den Geschäftsberichten auf

www.soka-bau.de.

Über SOKA-BAU

SOKA-BAU ist der gemeinsame Name für die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG. Beide sind gemeinsame Einrichtungen der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft: Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V., Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. und Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.

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