Extreme Platform ONE: Netzwerkmanagement einfach und smart

Unternehmensnetzwerke sind längst nicht mehr nur die technische Basis für Konnektivität. Sie verbinden Standorte, Cloud-Services, mobile Endgeräte, Produktionsumgebungen, Applikationen und Sicherheitsarchitekturen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Verfügbarkeit, Performance, Transparenz und Security. Für IT-Teams bedeutet das: mehr Daten, mehr Abhängigkeiten, mehr Tools – aber häufig nicht mehr Ressourcen.

Die wachsende Komplexität moderner Unternehmensnetzwerke stellt IT-Teams vor eine zentrale Herausforderung: Sie müssen immer mehr Daten, Abhängigkeiten und Tools beherrschen – häufig ohne zusätzliche Ressourcen. Genau hier entsteht eine der zentralen Herausforderungen im Netzwerkmanagement. Viele Organisationen betreiben historisch gewachsene Infrastrukturen mit separaten Management-Systemen für LAN, WLAN, WAN, Fabric, Security, Identity, Tickets und Monitoring. Störungen lassen sich zwar erkennen, aber die eigentliche Ursache liegt oft verborgen zwischen Telemetrie, Logs, Konfigurationen, Benutzerkontext, Policies und Applikationsdaten. Das kostet Zeit, bindet Spezialist:innen und erschwert eine proaktive Steuerung.

Warum klassisches Netzwerkmanagement an Grenzen stösst

In der Praxis sehen wir immer wieder dieselben Muster: Ein Benutzer meldet schlechte Performance. Das Monitoring zeigt erhöhte Latenzen. Im WLAN-Controller erscheinen Auffälligkeiten. Im Ticketing-System wurde kurz zuvor ein Change erfasst. Gleichzeitig laufen neue Applikationen über das WAN, während Security-Policies angepasst wurden. Jede Information ist für sich relevant – aber erst im Zusammenhang entsteht ein verwertbares Bild.

Klassische Tools liefern dafür oft zu viele Einzelsignale und zu wenig Kontext. Die Folge sind engere Analysezeiten, manuelle Korrelation, Tool-Wechsel und eine starke Abhängigkeit von erfahrenen Netzwerk- und Security-Spezialist:innen. Hinzu kommt: Je stärker Netzwerk und Security zusammenwachsen, desto wichtiger wird eine gemeinsame Sicht für NetOps, SecOps, Helpdesk und Architekturteams.

Extreme Platform ONE: ein Intelligence-Layer für Netzwerk und Security

Extreme Networks adressiert diese Entwicklung mit Extreme Platform ONE. Die Plattform führt Netzwerk, Sicherheit, Daten, Analysen und KI in einer einheitlichen Umgebung zusammen. Dabei geht es nicht einfach um eine weitere Management-Konsole, sondern um einen digitalen Intelligence-Layer, der Daten konsolidiert, Zusammenhänge erkennt und operative Entscheidungen unterstützt.

Die Plattform verbindet Cloud-natives Management, Automatisierung, Unified Data & Telemetry, offene Integrationen sowie KI-gestützte Funktionen. Dadurch erhalten Teams eine übergreifende Sicht auf Netzwerkzustand, Benutzer, Geräte, Applikationen, Standorte, Policies und Ereignisse. Statt einzelne Symptome isoliert zu betrachten, kann die Plattform Abhängigkeiten sichtbar machen – etwa zwischen einer Performance-Störung, einer Policy-Änderung, einem betroffenen Access Point, einem bestimmten Gerätetyp oder einer auffälligen Applikation.

KI, die den Betrieb unterstützt – nicht ersetzt

Ein zentraler Mehrwert von Extreme Platform ONE liegt im KI-gestützten Betrieb. Die Plattform nutzt Machine Learning, generative KI und agentenbasierte Ansätze, um Muster zu erkennen, Anomalien zu bewerten und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Damit wird KI nicht als isoliertes Zusatzmodul verstanden, sondern als Bestandteil der Workflows.

Für Netzwerk-Teams kann das konkret bedeuten: Auffälligkeiten werden schneller eingeordnet, Root-Cause-Analysen werden unterstützt, Konfigurations- oder Policy-Probleme werden verständlich erklärt und mögliche nächste Schritte werden vorgeschlagen. Operator:innen können Fragen in natürlicher Sprache stellen – zum Beispiel, welche Standorte in den letzten 24 Stunden die meisten WLAN-Probleme hatten, welche Applikationen aktuell die höchste WAN-Last verursachen oder ob es Hinweise auf ungewöhnliches Geräteverhalten gibt.

Das reduziert die Einstiegshürde für weniger erfahrene Mitarbeitende und entlastet Senior Engineers bei wiederkehrenden Analysen. Gleichzeitig bleibt der Mensch in der Kontrolle. Empfehlungen können geprüft, angepasst und freigegeben werden. Gerade für regulierte Unternehmen ist dieser Ansatz entscheidend: KI soll Transparenz schaffen, Prozesse beschleunigen und Qualität verbessern – aber nicht unkontrolliert automatisieren.

Von reaktiver Fehlerbehebung zu proaktiver Optimierung

Der eigentliche Fortschritt liegt nicht nur darin, Störungen schneller zu beheben. Entscheidend ist der Schritt zu einem proaktiven Netzwerkbetrieb. Wenn Live-Daten, historische Telemetrie, Metadaten und Kontextinformationen zusammengeführt werden, lassen sich Entwicklungen früher erkennen: steigende Auslastung an bestimmten Standorten, wiederkehrende Konfigurationsfehler, Policy-Missmatches, auffällige Clients oder sich verschlechternde Servicequalität.

Damit wird das Netzwerk nicht erst dann sichtbar, wenn ein Incident entsteht. Es entwickelt sich zu einer Datenbasis, auf der Betrieb, Security und Architektur fundiertere Entscheidungen treffen können. Für Unternehmen mit verteilten Standorten, hybriden Infrastrukturen und hohen Verfügbarkeitsanforderungen ist dies ein wesentlicher Vorteil.

Integration in bestehende IT- und Security-Ökosysteme

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einbettung in bestehende Umgebungen. Extreme Platform ONE ist darauf ausgelegt, nicht isoliert betrieben zu werden. Über APIs und Integrationen kann die Plattform mit ITSM-, SIEM-/SOAR-, Identity- und Cloud-Umgebungen zusammenspielen. Dadurch lassen sich Netzwerkereignisse mit Changes, Security-Incidents, Benutzeridentitäten oder Compliance-Anforderungen korrelieren.

Aus Sicht von InfoGuard ist genau diese Verbindung zentral. Netzwerkmanagement darf nicht losgelöst von Security Operations, Zero Trust, Identity, Cloud und Governance betrachtet werden. Der Mehrwert entsteht dort, wo technische Transparenz in belastbare Betriebs- und Sicherheitsprozesse überführt wird.

Warum sich Unternehmen jetzt mit Extreme Platform ONE beschäftigen sollten

Viele IT-Organisationen stehen vor derselben Aufgabe: Sie müssen komplexere Netzwerke betreiben, Risiken reduzieren, Automatisierung sinnvoll nutzen und gleichzeitig mit knappen Ressourcen umgehen. Extreme Platform ONE bietet dafür einen modernen Ansatz: weniger Tool-Silos, mehr Kontext, KI-gestützte Analysen, nachvollziehbare Empfehlungen und eine Plattform, die NetOps und SecOps näher zusammenbringt.

Für bestehende Extreme-Kunden ist die Plattform besonders interessant, weil sie vorhandene Technologien und Telemetriedaten stärker nutzbar macht. Für Unternehmen, die ihre Netzwerk- und Security-Architektur strategisch weiterentwickeln möchten, bietet sie einen konkreten Einstieg in KI-gestütztes Network Operations Management.

Hands-on Workshop: Extreme Platform ONE live erleben

Theorie ist wichtig. Entscheidend ist jedoch, wie sich eine Plattform im konkreten Betrieb anfühlt. Deshalb laden wir Sie zu unserem Extreme Hands-on Workshop am 20. August bei InfoGuard ein.

Details & Anmeldung

Im Workshop erleben Sie aktuelle Extreme-Technologien und Plattformansätze direkt in der Praxis. Gemeinsam mit den Expert:innen von InfoGuard und Extreme Networks können Sie typische Konfigurations-, Betriebs- und Troubleshooting-Szenarien durchspielen, Fragen aus Ihrer eigenen Umgebung einbringen und diskutieren, wie Extreme Platform ONE in Ihre Netzwerk- und Security-Architektur integriert werden kann.

Viele dieser Fragestellungen haben wir bereits in unserem vergangenen Webinar zu Extreme Platform ONE im Detail beleuchtet – inklusive Live-Demos und konkreten Use Cases. Die Aufzeichnung steht Ihnen On-Demand zur Verfügung, sodass Sie sich vorab einen fundierten Überblick verschaffen können.

Nutzen Sie die Gelegenheit, die Möglichkeiten von KI-gestütztem Netzwerkmanagement live kennenzulernen – und zu beurteilen, wo Platform ONE in Ihrer Organisation den grössten Nutzen stiften kann.

Jetzt Webinar-Aufzeichnung ansehen und für den Extreme Hands-on Workshop vom 20. August anmelden.

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