Cool bleiben bei steigenden Energiepreisen!
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Dienstag, Aug. 18, 2026
Der Hof Hörnemann deckt heute einen großen Teil seines Bedarfs mit eigenem Solarstrom. Zum Energiekonzept gehören 180 kWp Photovoltaikleistung, rund 225 kWh nutzbare Speicherkapazität, drei Luft-Wasser-Wärmepumpen und zwei E3/DC-Wallboxen. In der Speicherfarm arbeiten neun Hauskraftwerke von E3/DC zusammen. Bemerkenswerter als die pure Anzahl: Die Lösung verbindet drei rund fünf Jahre alte S10 E PRO mit sechs neuen one Hauskraftwerken und einem Farmmanager. So zeigte der E3/DC-Fachpartner, wie verschiedene Systemgenerationen bei allen Hardware-Unterschieden über das integrierte Energiemanagement von E3/DC zu einer Lösung verschmelzen.
Eigenstrom für Kühlung, Wärme und Mobilität
Das Familienunternehmen beliefert Haushalte und Wochenmärkte vor allem im benachbarten Ruhrgebiet mit frischen Lebensmitteln aus der Region. Im Hofladen, im Lager und in den Marktfahrzeugen mit Batteriespeicher ist die Kühlung ein wesentlicher Grund für den hohen Strombedarf. Insgesamt benötigt der Gewerbebetrieb rund 103.000 kWh jährlich, hinzu kommen die Wärmepumpen, die vier Wohnungen und zwei Elektroautos. In Summe ergibt sich ein Jahresbedarf von etwa 146.000 kWh.
Gefragt war ein passgenaues Konzept für die Eigenversorgung mit Solarstrom, und das entwickelte der E3/DC-Fachpartner Dirks Bedachungen GmbH. Für den Gebäudeenergieberater Alfred Elskamp zeigte eine Datenanalyse klar, dass vor allem für die Kühlkette große Speicherkapazitäten erforderlich sein würden. 2021 startete die konkrete Planung. Im ersten Schritt entstand eine Photovoltaikanlage mit rund 100 kWp und drei S10 E PRO-Hauskraftwerken mit insgesamt 150 kWh Speicherkapazität.
Wärme: 24.500 kWh Strom statt 160.000 kWh Gas
2022 wurde die PV-Leistung auf insgesamt 180 kWp erweitert und ein Blockheizkraftwerk durch drei Luft-Wasser-Wärmepumpen in Kaskadenschaltung ersetzt. „Hier konnten wir den Energiebedarf von 160.000 Kilowattstunden Erdgas auf 24.000 bis 25.000 Kilowattstunden Wärmepumpenstrom im Jahr reduzieren“, erläutert Alfred Elskamp. Seit 2023 arbeiten die Wärmepumpen zuverlässig und so weit wie möglich mit Strom aus der E3/DC-Farm. Inzwischen konnte der Gasanschluss für die LKW-Halle und die Wohneinheiten vollständig gekappt werden.
Drei alte und sechs neue E3/DC-Hauskraftwerke
Nun also die nächste Ausbaustufe, mit dem Ziel, noch viel mehr des selbst erzeugten Stroms in den Eigenverbrauch zu bringen: Mit sechs neuen one-Hauskraftwerken von E3/DC wird nun mehr PV-Leistung in die Farm eingebunden, insgesamt wächst die Speicherkapazität um 75 kWh auf 225 kWh. Diese Farmerweiterung stellt eine besondere, aber lösbare Aufgabe dar, wie Tarik Guss, technischer Berater im E3/DC-Außendienst, betont: „Die Kombination von alten und neuen Geräten ist durchaus eine Herausforderung für uns als Hersteller, aber gleichzeitig ein unfassbares Alleinstellungsmerkmal im Markt.“
Die sechs neuen one Hauskraftwerke wurden 2026 installiert und über den E3/DC-Farmmanager mit den bestehenden Systemen verbunden. „Wir haben einige Jahre alte S10 E PRO-Geräte mit unserem ganz neuen E3/DC one in einer sehr großen Farm vereint. Das ist wirklich etwas Besonderes.“ Die beiden Gerätegenerationen können über das gemeinsame und immer aktuelle Energiemanagement gemeinsam betrieben werden. Auch eine bereits installierte E3/DC-Wallbox ließ sich in die aktuelle Systemumgebung integrieren.
Farmmanager übernimmt die Steuerung
Bei einer Hauskraftwerk-Farm mit insgesamt neun Systemen ist eine zentrale Steuerung besonders wichtig – und die übernimmt der E3/DC-Farmmanager, wie Tarik Guss berichtet: „Bei einer Farmgröße mit mehr als vier Geräten empfehlen wir immer den Farmmanager. Der übernimmt die Steuerung und Regelung aller Farmteilnehmer.“
So werden die drei bestehenden S10 E PRO und die neuen one-Hauskraftwerke zu einer gemeinsamen Energielösung. Für den Hof Hörnemann bedeutet das: Solarstrom wird zielgenau für die Wärmepumpen, die Elektromobilität und die Kühlung eingesetzt. Für 2026 erwarten die Planer einen PV-Ertrag von rund 160.000 kWh und eine Autarkie von etwa 52 Prozent – ein sehr guter Wert in einem energieintensiven Gewerbebetrieb.
Mehr Unabhängigkeit für die Zukunft
Neben der reinen Wirtschaftlichkeit war für die Familie Hörnemann der Aspekt der Zukunftssicherheit sehr wichtig, also die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und externen Entwicklungen. „Wir sind dadurch zukunftsfester und fühlen uns deutlich besser aufgestellt“, betont Christian Hörnemann. Die Familie habe ich bewusst für hochwertige Komponenten und ganzheitliche Planung entschieden, sagt er: „Von E3/DC hatten wir vorher noch nicht viel gehört, weil wir in dem Bereich überhaupt nicht tätig sind. Dann wurde uns das Konzept vorgestellt und wir waren wirklich begeistert.“
Planer Alfred Elskamp sieht das Projekt als Beispiel, wie aus einer zunächst theoretischen Planung eine funktionierende Energielösung wird: „Man ist natürlich stolz, wenn man sieht, wie die Mitarbeiter hier vor Ort perfekt umgesetzt haben, was vorher theoretisch im Büro geplant wurde.“
E3/DC ist eine Marke der HagerEnergy GmbH und Teil von Hager. Das Unternehmen wurde 2010 in Osnabrück gegründet. Heute ist E3/DC als Wechselrichterhersteller in Deutschland Marktführer für die netzgekoppelte solare Ersatzstromversorgung. Die von E3/DC entwickelte intelligente Speichertechnologie und die Ladesysteme für Elektrofahrzeuge sorgen beim Einsatz in Privat- und Gewerbeimmobilien für höchste Autarkiegrade und Einsparungen. 2024 wurde E3/DC zum vierten Mal in Folge von Deutsche Standards als "Marke des Jahrhunderts" ausgezeichnet, 2023 zudem als "Best of German Industry". Eine von EuPD Research (Bonn) durchgeführte unabhängige Installateurs-Befragung ergab für das Unternehmen auch 2026 wieder einen sehr hohen Weiterempfehlungswert. In einer Kundenzufriedenheitsanalyse des Instituts erreichte E3/DC für 2026 die Gesamtnote "sehr gut". Das nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmen beschäftigt über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Osnabrück, Göttingen und Wetter (Ruhr).
E3/DC
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