Neue Farbe allein reicht nicht: Alte Möbel für den Anstrich vorbereiten
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Dienstag, Aug. 25, 2026
5 Schritten das Möbelstück für den Anstrich vor.
Schritt 1: Auseinanderbauen
Möbelstück so weit zerlegen, wie es nötig ist, um alle Flächen, die gestrichen werden sollen, gut zu erreichen. Bei einem Hocker oder Stuhl lohnt sich ein komplettes Zerlegen meist, um auch lose Verbindungen neu zu verleimen. Bei Kommoden und Schränken nur die beweglichen Teile (z.B. Schubladen, Türen, Einlegeböden, Beschläge, Griffe und Schlösser) herausnehmen bzw. abmontieren. Den Korpus nur auseinanderbauen, wenn eine Verbindung locker oder beschädigt ist. Ein vollständiges Zerlegen kann bei alten Möbeln schnell mehr Schaden als Nutzen bringen.
Schritt 2: Reparieren
Nach dem Zerlegen werden zunächst alle Verbindungen und Holzteile überprüft. Lockere Verbindungen lassen sich mit geeignetem Holzleim neu befestigen, beschädigte oder fehlende Holzteile sollten bei Bedarf ausgebessert oder ersetzt werden.
Schritt 3: Alte Beschichtung entfernen
Blättert die Farbe ab, gibt es Risse oder haftet die Beschichtung nicht mehr fest auf dem Untergrund, muss sie entfernt werden. Auch stark verschmutzte, fettige oder kreidende Oberflächen müssen vor dem Neuanstrich gründlich gereinigt und vorbereitet werden.
Abschleifen oder abbeizen?
Das Abbeizen, z.B. mit einem Gel, ist die bessere Wahl:
Tipp: Es gibt Abbeizer, z.B. von Molto, die in einem Arbeitsgang mehrere Schichten entfernen, egal ob Kunstharz-/Acryllack, Dispersionsfarben und Latexfarben. Hinweis: Die Fläche muss lösemittelbeständig sein.
Abschleifen ist die bessere Wahl bei
Hinweis: Bei furnierten Möbeln vorsichtig schleifen. Furnier ist nur wenige Millimeter dick und kann durch zu starkes Schleifen beschädigt werden.
Schritt 4: Löcher und Risse ausbessern
Zum Füllen von kleinen Rissen, Kratzern, Löchern, Dellen und Kerben auf neuen, gebeizten, lasierten und klar lackierten Hölzern gibt es gebrauchsfertigen Holz-Kitt in der Tube, der nach dem Austrocknen so flexibel ist wie Holz. Die verschiedenen Farbtöne, z.B. Eiche, Buche, Teak oder Mahagoni lassen sich untereinander mischen, um den Kit an den bestehenden Holzfarbton anzugleichen. Das Material wird fest in die Schadstelle gedrückt und anschließend mit einem angefeuchteten Spachtel abgezogen. Nach vollständiger Trocknung kann die Stelle geschliffen werden.
Wenn die Fläche anschließend deckend gestrichen wird, muss die Farbe des Füllstoffs dagegen nicht zum Holzfarbton passen. Dann empfiehlt sich zum Ausbessern von größeren Rissen, (Ast-)Löchern und sonstigen Fehlstellen ein Reparaturspachtel für Holz, der weder schrumpft noch reißt. Auch diesen gibt es gebrauchsfertig in Tuben. Nach Trocknung kann er geschliffen und überlackiert werden.
Abgesplitterte Holzteile können mit einer aus 2 Komponenten bestehenden Holzersatzmasse, z.B. von Molto, ersetzt werden. Damit lassen sich auch ausgebrochene Metallteile wie Scharniere, Griffe und Schlösser befestigen und Holz mit anderen Materialien verkleben.
Schritt 5: Oberfläche glätten und reinigen
Nachdem die gespachtelten Stellen vollständig getrocknet und glattgeschliffen sind:
Molto liefert für vielfältige Heimwerkerprojekte clevere Lösungen. Besonders beliebt sind die gebrauchsfertigen Spachtelmassen in der praktischen Tube. Damit können Löcher und Risse in Wänden im Innen- und Außenbereich gefüllt, beschädigte Stellen im Holz repariert sowie Fliesenfugen erneuert werden.
Eines haben alle Molto-Produkte gemeinsam: Sie stehen für eine besonders einfache Anwendung, Spaß bei der Verarbeitung und hochwertige Ergebnisse.
Molto – eine Marke von Akzo Nobel
Am Coloneum 2
50829 Köln
Telefon: 0221/4006-7903
https://molto.de
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