An der feierlichen Eröffnung nahmen Vertreterinnen und Vertreter beider Hochschulen sowie Lehrkräfte und Studierende teil. Nach der Begrüßung durch den chinesischen Hochschulpräsidenten Prof. Hu Jun richtete HSW-Präsident Prof. Dr. Peter Britz ein Grußwort an die Gäste. Er war digital aus Hameln zugeschaltet und hieß insbesondere die neuen Studierenden willkommen.
In seiner Ansprache stellte Britz die Hochschule Weserbergland und deren praxisorientiertes Studienmodell vor und betonte, dass es Ziel der Kooperation sei, wissenschaftliche Ausbildung und betriebliche Praxis eng miteinander zu verknüpfen und Studierende optimal auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Das gemeinsame College verfolgt diesen Ansatz. Die HSW wird sich aktiv an der Lehre beteiligen und die Zusammenarbeit durch ein eigenes Projektmanagement begleiten. Durch die enge Abstimmung der Lehrveranstaltungen beider Hochschulen sollen die Studierenden von einer hochwertigen, international ausgerichteten und anwendungsbezogenen Ausbildung profitieren. Darüber hinaus eröffnet das Joint College besondere Perspektiven für Studierende, die ein weiterführendes Masterstudium in Deutschland anstreben. Bereits während ihres Studiums lernen diese Elemente des deutschen Hochschul- und Lehrsystems kennen und können ihre fachlichen, praktischen und sprachlichen Kompetenzen gezielt ausbauen.
Ein weiterer Höhepunkt der Eröffnungsfeier war die Auszeichnung von Lehrkräften der Liaoning University of Science and Technology, die im Juli am „Teach-the-Teacher“-Programm der HSW teilgenommen hatten. Drei Lehrkräfte nahmen stellvertretend für die Teilnehmenden ihre Zertifikate entgegen. Das Programm fördert den fachlichen und didaktischen Austausch zwischen den beiden Partnerhochschulen und stärkt die Qualität der gemeinsamen Lehre.
Zum Abschluss der Veranstaltung berichteten Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte sowie der neuen Studierenden über ihre Erwartungen an das Joint College. Mit der Eröffnung beginnt offiziell eine langfristig angelegte Hochschulkooperation, die den akademischen Austausch zwischen Hameln und Liaoning weiter intensivieren soll. „Wir hoffen, dass das Joint College für die Studierenden zu einem wichtigen Ausgangspunkt für ihren Weg in die internationale akademische Gemeinschaft wird“, betont Britz. Den neuen Studierenden wünschte er einen erfolgreichen Start und ermutigte sie, ihre fachlichen Ziele mit Offenheit, Eigeninitiative und einer internationalen Perspektive zu verfolgen.
Die Hochschule Weserbergland (HSW) ist eine staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte private Fachhochschule in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Sie bietet im niedersächsischen Hameln duale und berufsbegleitende Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Soziale Arbeit und General Management an. Das duale Studium kann optional digital absolviert werden. Im berufsbegleitenden Flex-Studium können Module einzeln absolviert und später für ein vollwertiges Studium anerkannt werden.
In enger Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen entwickelt und realisiert die HSW im Bereich Weiterbildung maßgeschneiderte Programme für Fach- und Führungskräfte. Darüber hinaus verfügt die Hochschule im Bereich Forschung und Entwicklung über ein Institut für Wissensmanagement, ein Interdisziplinäres Energieinstitut sowie das „Länger besser Leben.“-Institut. Alle drei Institute fördern den wertvollen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Mit dem zedita.digitalhub befindet sich am Hamelner Bahnhof der Transfer- und Innovationsknotenpunkt der HSW, ein Ort für neues Lernen und Arbeiten.
Hochschule Weserbergland
Am Stockhof 2
31785 Hameln
Telefon: +49 (5151) 9559-0
Telefax: +49 (5151) 45-271
http://www.hsw-hameln.de
Referentin Marketing & Kommunikation
Telefon: +49 (5151)9559-21
Fax: +49 (5151) 45-271
E-Mail: wollenhaupt@hsw-hameln.de
![]()
