Green Thursday – Sparen oder der Umwelt helfen – für was entscheiden sich Konsumenten in diesem Jahr?

Mit dem Green Thursday hat die Slow-Fashion Marke BeWooden in diesem Jahr eine Initiative ins Leben gerufen, die den Konsumenten auf die Folgen des Black Fridays aufmerksam machen soll – auf die Folgen für unser Konsumverhalten und die Folgen für unsere Umwelt.  Statt dem Kunden die Verantwortung abzunehmen und einen Teil der Einnahmen automatisch in gemeinnützige Organisationen zu investieren, muss er sich aktiv dafür entscheiden – er hat die Wahl: Der Kunde kann ein paar Euro sparen und ganz alleine davon profitieren oder die bewusste Entscheidung treffen, einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.

In der heutigen Konsumgesellschaft werden wir durch  Werbung, Verkaufsaktionen und Rabattierungen dazu ermutigt, immer mehr zu kaufen. Oftmals handelt es sich um Produkte, die wir eigentlich gar nicht benötigen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen wurden Sensibilisierungskampagnen wie Slow Food und Slow Fashion ins Leben gerufen. Während sich die Slow Food Bewegung gegen die Globalisierung von Nahrungsmitteln einsetzt, ist Slow Fashion eine Reaktion  auf die globalisierte Massenproduktion von Kleidungsstücken. Vom Ursprung der Produktion legen Kleidungsstücke innerhalb weniger Wochen den Weg zum Einzelhandelsgeschäft hinter sich, um zu sehr niedrigen Preisen verkauft zu werden. Der übermäßige Konsum wirkt sich nicht nur negativ auf die Umwelt aus, Menschen werden mit Niedriglöhnen abgespeist und müssen zudem unter unwürdigen Bedingungen ihre Arbeit verrichten.

Für die Slow Fashion Bewegung ist der kommende Freitag der wortwörtlich schwärzeste Tag im Jahr: Der Black Friday. Seit den 30er Jahren läutet er in den Vereinigten Staaten den Beginn des Weihnachtsgeschäfts ein. Käufer können an diesem Tag günstig zuschlagen, oft mit Rabatten bis zu 70%. Damit wird nicht nur das Konsumverhalten der Kunden angeregt, sondern der Umwelt schaden zugefügt. Das Verpacken der Waren verschlingt Ressourcen und beim Transport werden Unmengen CO2 ausgestoßen. Der Einzelhandel nutzt den Black Friday vor allem, um Restbestände günstig loszuwerden. Mittlerweile ziehen immer mehr Händler mit, da sie ansonsten an diesen Tagen leer ausgehen würden.

Eine Frage bleibt: Von wem kann dieses Konsumproblem gelöst werden?  Liegt die Lösung dieses Problems in der Verantwortung der Politik oder sind es die Händler und Konsumenten, die sich aktiv gegen Rabattschlachten wie den Black Friday entscheiden sollten?

Sparen oder der Umwelt helfen

Im Rahmen seiner Masterthesis fand Henrik Roth, Mitgründer von BeWooden, heraus, dass Konsumenten immer mehr Interesse an nachhaltigen Produkten zeigen und sie diese billigen Alternativen zudem vorziehen würden. Leider hat der Preis immer noch den größten Einfluss darauf, ob ein Produkt gekauft wird oder nicht. Da nachhaltig produzierte Produkte meistens hochpreisiger sind, „müssen wir als Slow-Fashion Marke anders bei den Konsumenten punkten und vor allem Aufmerksamkeit und Bewusstsein für die Folgen des heutigen Konsumverhaltens schaffen.”, fordert Henrik Roth.

Die Verantwortung, welche Produkte wir kaufen, liegt in unseren eigenen Händen. Um genau diesen Punkt zu verdeutlichen, stellt BeWooden seine Kunden dieses Jahr vor die Wahl: Sparen oder der Umwelt etwas Gutes tun. „Wir möchten mit dieser Aktion unsere Fans, Kunden und unsere Community zum Nachdenken anregen und hoffen dadurch, einen nachhaltigen Effekt auf ihr Konsumverhalten erzielen zu können. Wer sich gegen den Rabatt entscheidet, kann sich ganz bewusst für die Umwelt entscheiden. Unser Partner Treedom bietet die Möglichkeit zu einem bewussteren und nachhaltigeren Konsum”, so Henrik Roth.  

BeWoodens Partner Treedom finanziert auf direktem Weg kleine agrar forstwirtschaftliche Projekte in verschiedenen Regionen der Welt. Treedom’s Mission ist es, nachhaltige Ökosysteme zu schaffen und Tausende von Kleinbauern mit einer Anschubfinanzierung für das Pflanzen neuer Bäume zu unterstützen. Die Früchte der Bäume kommen den Kleinbauern, ihren Familien und den örtlichen Communities zugute. Auf diese Weise werden nachhaltige Arbeitsplätze, faire Einkommensmöglichkeiten und langfristig Ernährungssicherheit geschaffen. Treedom ist die einzige digitale Plattform der Welt, die es Menschen bzw. Unternehmen ermöglicht, reale Bäume per Mausklick zu pflanzen und diesen online zu folgen. Dabei setzt das Social Startup auf Transparenz, Green Storytelling und einen partizipativen Ansatz. Somit schlägt Treedom eine Brücke zwischen der virtuellen und der realen Welt, zwischen Digital Natives und Kleinbauern in entlegenen Regionen der Welt. Seit 2014 ist das Unternehmen Teil der Certified B Corporations, einem Netzwerk, das sich durch positives Wirken auszeichnet.

Für was entscheiden Sie sich dieses Jahr? Green Thursday oder Black Friday?

Mehr Infos finden Sie unter: https://www.bewooden.de/….

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