Neben der neuen Benutzeroberfläche erweitert orcharhino 7.9 die Möglichkeiten im ContentManagement durch die Unterstützung mehrerer Content Views pro Host, verbessert die Verwaltung aktueller Ubuntu-Plattformen und erleichtert die Integration von Audit-Daten in externe Compliance- und SIEM-Lösungen. Darüber hinaus wird mit dem neuen Ansible Director Plugin ein weiterer Schritt in Richtung einer integrierten und lifecycle-gesteuerten Automatisierung gemacht.
Weitere Informationen zu orcharhino finden Interessierte unter:
https://www.orcharhino.com
Zentrale Host-Verwaltung in einer einheitlichen Oberfläche
Mit orcharhino 7.9 werden die bisherigen Ansichten „All Hosts“ und „Content Hosts“ zu einer gemeinsamen Verwaltungsoberfläche zusammengeführt.
Statt zwischen verschiedenen Ansichten wechseln zu müssen, erhalten Administratoren nun einen zentralen Überblick über ihre Systeme und können sowohl klassische HostVerwaltungsaufgaben als auch Content-bezogene Aktionen an einer Stelle durchführen.
Die Sammelaktionen (Bulk Actions) der Ursprungsseiten werden auf der vereinten Seite zusammengeführt und stehen dort direkt zur Verfügung. Gleichzeitig wurde die Oberfläche modernisiert, um die Navigation zu vereinfachen und häufig genutzte Funktionen schneller zugänglich zu machen.
Für Umgebungen mit vielen verwalteten Systemen steht zusätzlich ein Compact Mode zur Verfügung, der eine besonders informationsdichte Darstellung ermöglicht.
Mehrere Content Views pro Host direkt über die Benutzeroberfläche
Die Unterstützung mehrerer Content Views pro Host wurde bereits in früheren Versionen als Technology Preview eingeführt, war bislang jedoch ausschließlich über API oder Hammer CLI konfigurierbar.
Mit orcharhino 7.9 lässt sich diese Funktion nun direkt über die grafische Oberfläche nutzen. Aktivierungsschlüssel und Host-Zuweisungen können mehrere Content Views enthalten, sobald die Funktion in den Systemeinstellungen aktiviert wurde.
Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für das Release- und Patch-Management. Unternehmen können beispielsweise versionierte Inhalte mit ausgewählten Repositories aus Rolling Content Views kombinieren und so stabile Freigabeprozesse mit gleichzeitig aktuellen Paketen verbinden.
Die Funktion wird von aktuellen Clients für Enterprise Linux 8 und neuer, SLES 15 SP4 und neuer, Ubuntu 20.04 und neuer sowie Debian 12 und neuer unterstützt.
Unterstützung von Ubuntu Architecture Variants
Mit orcharhino 7.9 werden erstmals sogenannte Architecture Variants für Ubuntu unterstützt.
Dadurch können beispielsweise die neuen amd64v3-Pakete von Ubuntu 26.04 genutzt werden, die speziell für moderne Prozessoren optimiert wurden. Falls für ein Paket keine optimierte Variante verfügbar ist, erfolgt automatisch ein Fallback auf die Standardpakete.
Die gewünschte Architekturvariante kann sowohl während des Provisionings als auch nachträglich über Remote-Execution-Jobs aktiviert werden. Für Unternehmen mit aktueller Hardware eröffnet dies zusätzliche Möglichkeiten zur Leistungsoptimierung ihrer Ubuntu-Systeme.
Strukturierte Audit-Protokolle für Compliance und SIEM
orcharhino 7.9 erleichtert die Weiterverarbeitung von Audit-Daten durch externe Systeme.
Audit-Ereignisse können nun in einem separaten JSON-basierten Audit-Log gespeichert werden. Während reguläre Log-Meldungen weiterhin in der produktiven Log-Datei verbleiben, lassen sich Audit-Daten gezielt in eine eigene Datei auslagern.
Durch das strukturierte JSON-Format können Informationen einfacher an:
● SIEM-Systeme,
● zentrale Log-Management-Lösungen,
● Compliance-Tools
weitergeleitet und dort automatisiert ausgewertet werden. Dies vereinfacht ComplianceNachweise und verbessert die Nachvollziehbarkeit administrativer Änderungen.
Tech Preview: Ansible Director
Mit orcharhino 7.9 wird der neue Ansible Director als Technology Preview eingeführt.
Das Plugin erweitert die Verwaltung und Ausführung von Ansible-Inhalten innerhalb von orcharhino und unterstützt sowohl Ansible Roles als auch Collections.
Ansible-Inhalte können direkt aus:
● Git-Repositories
● Ansible Galaxy
importiert und anschließend über Lifecycle-Umgebungen verwaltet werden.
Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts sind sogenannte Execution Environments. Diese ermöglichen die Nutzung unterschiedlicher Ansible- und Python-Versionen unabhängig vom zugrunde liegenden Betriebssystem und schaffen dadurch reproduzierbare und isolierte Laufzeitumgebungen.
Darüber hinaus sorgt die organisatorische Trennung von Inhalten und Execution Environments dafür, dass unterschiedliche Organisationen innerhalb derselben orcharhinoInstanz unabhängig voneinander arbeiten können.
Mit dem Ansible Director entsteht damit eine zentrale Plattform für die Verwaltung, Versionierung und kontrollierte Verteilung von Ansible-Konfigurationen über Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen hinweg.
Über orcharhino
orcharhino ist die umfassende Lösung für die Automatisierung und Orchestrierung von ITInfrastrukturen. Die Enterprise-Open-Source-Lösung lässt sich im Windows- und LinuxUmfeld einsetzen und ermöglicht automatisiertes Deployment, Konfigurations- und LifecycleManagement sowie Release- und Patch Management. orcharhino kann On-Premises genauso wie in der Cloud betrieben werden.
Entwickelt von der ATIX AG als Open-Source-Produkt für Unternehmen bietet orcharhino Organisationen jeder Größe maximale Flexibilität, Effizienz und Kontrolle – unterstützt durch ein starkes Partnernetzwerk und professionellen Support.
Weitere Informationen unter www.orcharhino.com
orcharhino Release Notes
Die ATIX AG ist ein führender Anbieter von Lösungen für Unternehmens-IT-Infrastrukturen und ermöglicht ein effizientes, skalierbares und flexibles Systemmanagement. Die ATIX AG betreibt ein gemäß ISO9001:2015 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem im Bereich Entwicklung, Support, Consulting und Training von Softwarelösungen sowie ein gemäß ISO/IEC 27001 zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem.
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