Nachhaltigkeit bei ANKER
Als Unternehmen mit einer langen Geschichte und eigener Produktion beschäftigen wir uns deshalb immer wieder mit denselben grundlegenden Fragen: Wo können wir Ressourcen einsparen? Welche Materialien lassen sich effizienter einsetzen? Welche bestehenden Prozesse können wir verbessern? Und wie können wir unsere Lieferketten so gestalten, dass sie nicht nur zuverlässig, sondern gleichzeitig möglichst ressourcenschonend funktionieren?
Unsere Antwort darauf ist kein einzelner Maßnahmenkatalog. Nachhaltiger zu wirtschaften bedeutet für uns vielmehr, bestehende Abläufe regelmäßig zu überprüfen und dort Veränderungen vorzunehmen, wo sie sinnvoll und dauerhaft umsetzbar sind.
Reduzierte Gefahrstoffe
Ein gutes Beispiel dafür ist der Umgang mit Gefahrstoffen in unserer Produktion. Seit 2019 konnten wir die Anzahl der von uns eingesetzten Gefahrstoffe um 25 Prozent reduzieren. Noch deutlicher fällt die Entwicklung bei den verwendeten Mengen aus: Hier konnten wir den Verbrauch um bis zu 50 Prozent senken.
Hinter diesen Zahlen stehen keine radikalen Veränderungen im Produktionsprozess, sondern zahlreiche gezielte Optimierungen. Dazu gehören beispielsweise besser auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmte Gebindegrößen und angepasste Bestellzyklen. Gleichzeitig prüfen wir kontinuierlich, an welchen Stellen etablierte Materialien oder Prozesse angepasst werden können.
Die Auswirkungen zeigen sich an mehreren Stellen. Ein geringerer Verbrauch bedeutet weniger Materialeinsatz und weniger Lagerbedarf. Gleichzeitig reduziert sich der Umgang mit entsprechenden Stoffen für unsere Mitarbeitenden. Entscheidend ist dabei, dass diese Verbesserungen ohne Abstriche bei der Qualität und Sicherheit unserer Produkte umgesetzt werden.
Aus alten Kartons werden nachhaltige Verpackungskissen
Auch beim Thema Verpackung setzen wir darauf, vorhandene Materialien möglichst sinnvoll weiterzuverwenden. Gemeinsam mit unserem Partner KAROPACK GmbH führen wir gebrauchte Kartonagen einer weiteren Nutzung zu. Aus bereits verwendeter Pappe entstehen Polsterpads, die anschließend wieder als Füll- und Schutzmaterial beim Versand unserer Produkte eingesetzt werden.
Damit entsteht ein einfacher Kreislauf: Aus einer gebrauchten Verpackung wird neues Verpackungsmaterial. Wir reduzieren den Bedarf an zusätzlichem Füllmaterial und können gleichzeitig sicherstellen, dass unsere Produkte während des Transports ausreichend geschützt sind. Nach ihrer Verwendung können die Polsterpads wiederum unkompliziert über das Altpapier dem Recyclingkreislauf zugeführt werden.
Dieser Ansatz ergänzt unsere weiteren Maßnahmen rund um Verpackung und Versand. ANKER setzt unter anderem auf FSC-zertifizierte Kartonagen und Verpackungsmaterialien und verzichtet nach eigenen Angaben weitestgehend auf Kunststoffverpackungen.
Regionale Lieferanten – Ökostrom und digitale Kundentermine als Puzzleteil der Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit beginnt für uns jedoch bereits vor dem Versand. Ein wesentlicher Faktor sind möglichst kurze Wege. Unsere Produkte werden größtenteils am Hauptsitz in Bielefeld gefertigt. Gleichzeitig arbeiten wir, wo möglich, mit regionalen Lieferanten zusammen. Kurze Beschaffungswege unterstützen nicht nur eine zuverlässige und schnelle Produktion, sondern können auch unnötig lange Transportwege innerhalb der Lieferkette vermeiden. Die Produktion „Made in Germany“ ist damit für ANKER nicht nur eine Frage von Qualität, Fertigungskompetenz und Flexibilität, sondern spielt auch im Nachhaltigkeitsverständnis des Unternehmens eine wichtige Rolle.
Dabei wird auch die Produktion selbst kontinuierlich betrachtet. Ziel ist es, den Verbrauch von Ressourcen wie Strom und Wasser sowie die entstehenden Abfallmengen Schritt für Schritt zu reduzieren. Nicht jede Optimierung ist nach außen unmittelbar sichtbar. In der Summe können effizientere Maschinen, angepasste Abläufe, ein bewussterer Materialeinsatz oder geringere Ausschussmengen jedoch einen relevanten Beitrag leisten.
Mit unserem Umzug in das neue Gebäude konnten wir zudem verschiedene Bereiche neu organisieren und unseren Energieverbrauch deutlich reduzieren. Im Vergleich zur vorherigen Situation konnte dieser um rund die Hälfte gesenkt werden. Gleichzeitig beziehen wir unseren Strom vollständig aus erneuerbaren Quellen.
Ergänzt wird dies durch weitere Maßnahmen im Gebäude und im Arbeitsalltag. Dazu gehören beispielsweise stromsparende LED-Beleuchtung, Heizthermostate und thermische Abgrenzungen. Auch die zunehmende Digitalisierung interner Dokumente hilft dabei, Druckvorgänge zu reduzieren und den Papierverbrauch zu senken.
Nachhaltiges Handeln endet für uns ebenfalls nicht am Werkstor. Auch die tägliche Mobilität unserer Mitarbeitenden spielt eine Rolle. ANKER stellt den eigenen Firmenfuhrpark schrittweise auf Elektrofahrzeuge um und unterstützt mit einem Bikeleasing-Angebot alternative Formen der Mobilität. Gleichzeitig haben digitale Meetings einen festen Platz in unserer Zusammenarbeit erhalten. Nicht jeder Termin erfordert eine Geschäftsreise. Wo der persönliche Austausch vor Ort keinen zusätzlichen Nutzen bietet, können digitale Formate Reisewege vermeiden und gleichzeitig die Zusammenarbeit effizienter gestalten.
Für uns gehört zu einem nachhaltigen Unternehmen darüber hinaus mehr als die Betrachtung von Energie- und Materialverbräuchen. Verantwortungsvolles Handeln betrifft ebenso die Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern. Mit unserem Code of Conduct haben wir deshalb verbindliche Standards für ethisches Verhalten, soziale Verantwortung und gesetzeskonformes Handeln innerhalb der ANKER Gruppe sowie in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern definiert.
Diese ganzheitliche Betrachtung passt zu unserem Selbstverständnis als Unternehmen, das seit vielen Jahren Produkte und Lösungen für den Point of Sale entwickelt und einen wesentlichen Teil seiner Hardware weiterhin in Bielefeld fertigt. Nachhaltigkeit bedeutet dabei für uns nicht, von heute auf morgen sämtliche Prozesse vollständig neu zu gestalten. Sie bedeutet vielmehr, Verantwortung für die Bereiche zu übernehmen, die wir selbst beeinflussen können.
Die Reduzierung von Gefahrstoffen, die Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien, kurze Beschaffungswege, eine ressourcenschonendere Produktion, erneuerbare Energien, weniger Papier und unnötige Reisen: Jede dieser Maßnahmen für sich betrachtet mag zunächst nur einen Teil des gesamten Unternehmens betreffen.
Gemeinsam ergeben sie jedoch ein größeres Bild.
Genau darin liegt für uns der entscheidende Gedanke: Nachhaltige Veränderung entsteht häufig nicht durch den einen großen Schritt, sondern durch viele konkrete Verbesserungen, die dauerhaft Bestandteil des Unternehmens werden.
Wir sind stolz auf das, was wir auf diesem Weg bereits erreicht haben. Gleichzeitig wissen wir, dass Nachhaltigkeit kein Zustand ist, den ein Unternehmen irgendwann abschließend erreicht. Deshalb werden wir auch künftig unsere Prozesse hinterfragen, neue Möglichkeiten prüfen und dort nachbessern, wo wir Ressourcen noch bewusster einsetzen können.
Denn Veränderung beginnt häufig ganz einfach: mit einem genaueren Blick auf das, was bereits da ist – und mit der Frage, wie wir es morgen ein Stück besser machen können.
ANKER Solutions ist ein führender Anbieter von Lösungen rund um den Point of Sale. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt hochwertige Hardware- und Softwareprodukte für den stationären Handel, darunter Kassensysteme, Self-Checkout-Lösungen sowie Komponenten für das Cash-Management. Mit Fokus auf Qualität, Funktionalität und praxisnahe Anforderungen unterstützt ANKER Händler bei der effizienten Gestaltung ihrer Verkaufsprozesse.
ANKER Solutions GmbH
Striegauer Straße 21
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