Mach was für die Schule! – Gemeinsame Projekte kreieren und Handwerk kennenlernen
Von Hochbeet bis neuer Wand
Ziel der Initiative ist es, Jugendlichen handwerkliche Tätigkeiten praktisch näherzubringen und die Berufsfelder des modernen Handwerks in schulischer Projektarbeit erlebbar zu machen. Schulteams aus den Klassenstufen 7 bis 10 entwickeln dabei gemeinsam mit mindestens einem regionalen Handwerksbetrieb ein frei wählbares Projekt zur Aufwertung ihres Schulgeländes. Dabei kann alles entstehen, was in der Schule relevant ist oder gebraucht wird, wie etwa der Bau von Hochbeeten, die Gestaltung von Wänden, die Schaffung neuer Sitzgelegenheiten oder die Einrichtung eines Outdoor-Klassenzimmers. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Sie müssen nur umsetzbar und gewinnbringend für die ganze Schule sein.
„Der Wettbewerb bietet eine hervorragende Gelegenheit, junge Menschen in unserer Region frühzeitig für das Handwerk zu begeistern", sagt Hannah Reichenecker, Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberaterin bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. „Gerade die Zusammenarbeit mit einem echten Betrieb vor Ort macht den Unterschied, weil die Schülerinnen und Schüler dabei ganz konkret erleben, was Handwerk bedeutet."
Projektgruppen bis 30 Schüler
Teilnahmeberechtigt sind Projektgruppen von 5 bis 30 Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen. Berufliche Schulen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jede Schule kann mit einer Projektidee teilnehmen. Voraussetzung ist, dass das Vorhaben in Kooperation mit mindestens einem Handwerksbetrieb umgesetzt wird und innerhalb der Projektphase von Dezember 2026 bis April 2027 realisierbar ist.
200 beste Vorschläge werden gesponsort
Aus allen bis zum Bewerbungsschluss eingegangenen Ideen werden die 200 besten Projektvorschläge ausgewählt. Jedes dieser Teams erhält 1.000 Euro Fördergeld sowie ein Starter-Set mit Werkzeugen und T-Shirts. Im November 2026 erfahren die ausgewählten Schulen, ob sie dabei sind. Der Projektstart erfolgt am 1. Dezember 2026, die Projektdokumentation muss bis zum 12. April 2027 eingereicht werden. Diese umfasst ein ausgefülltes Online-Formular, aussagekräftiges Bildmaterial sowie einen maximal zweiminütigen Projektfilm.
Öffentliches Voting ergänzt Jury-Wertung
Eine Fachjury bewertet anschließend alle eingereichten Projekte nach den Kriterien Kreativität, Design, Schwierigkeitsgrad, Mehrwert und Projektdokumentation. Sie wählt daraus die TOP50 aus, über die in einem öffentlichen Online-Voting vom 19. bis 25. April 2027 abgestimmt werden kann. Die TOP10 ergeben sich zu jeweils 50 Prozent aus den Stimmen des Online-Votings und der Jurybewertung. Bei der Fachjurysitzung am 6. Mai 2027 werden aus den TOP10 die drei Gewinnerteams sowie zwei Sonderpreisträger bestimmt, darunter der Carmen Würth Preis für Förderschulen und ein Sonderpreis in einer variablen Kategorie wie Innovation oder Nachhaltigkeit.
„Für Handwerksbetriebe im Kammergebiet ist das eine echte Chance, sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu zeigen und den Kontakt zu möglichen Nachwuchskräften aufzubauen", betont Reichenecker. „Ich ermutige die Betriebe in der Region, aktiv auf Schulen zuzugehen und gemeinsam eine Bewerbung einzureichen."
Die Preisverleihung findet am 25. Juni 2027 im Rahmen des Würth Open Airs in der Firmenzentrale in Künzelsau statt. Die fünf Gewinnerteams erwartet neben attraktiven Preisen ein Rahmenprogramm mit Challenges und Catering.
Bewerbungsformular online
Handwerksbetriebe und Schulen aus den Regionen Mannheim, Heidelberg, Rhein-Neckar und Neckar-Odenwald, die Interesse an einer Teilnahme haben, finden alle Informationen und das Bewerbungsformular unter www.handwerkswettbewerb.de. Für Rückfragen steht die Initiative unter handwerkswettbewerb@wuerth.com zur Verfügung. Auch die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald berät interessierte Schulen und Betriebe und unterstützt bei der Kontaktvermittlung.
„Wenn Schülerinnen und Schüler mit den eigenen Händen etwas Bleibendes für ihre Schule schaffen, ist das nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern oft auch der Anstoß für eine berufliche Orientierung in Richtung Handwerk", sagt Reichenecker. „Genau solche Impulse brauchen wir in unserer Region."
Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald
B 1 1-2
68159 Mannheim
Telefon: +49 (621) 18002-0
Telefax: +49 (621) 18002-199
http://www.hwk-mannheim.de
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