Sichere Fingerschutztüren für farbliche Orientierung in der Kita
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Entworfen wurde die Kindertagesstätte von o2r-Architekten aus Sinsheim. Franz und Martin Oszter sowie Marco Raupach entwickelten eine Architektur, die die Bedürfnisse der jungen Nutzer konsequent in den Mittelpunkt stellt – bis ins kleinste Detail.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung der Innenräume. Die zurückhaltenden Farben Rosa, Hellblau, Gelb, Lindgrün und Cremeweiß schaffen eine freundliche, kindgerechte Atmosphäre und unterstützende Orientierung. Das Farbkonzept wird über verschiedene Möbel- und Bauteile hinweg fortgeführt und reicht bis zu den Türen: Die farbigen Aluminiumzargen von Küffner greifen die gewählten Farbtöne auf und werden damit selbst Teil des gestalterischen Farbleitsystems.
Für die Innentüren entschieden sich die Architekten für Türblätter mit konstruktiv integriertem Fingerschutz. Knautschzonen an Schloss- und Bandkante vermeiden gefährliche Quetschstellen und machen aufgesetzte Schutzprofile überflüssig. Die Sicherheit wird damit nicht durch nachträglich aufgeschraubte Rollos ergänzt, sondern ist von Anfang an Bestandteil der Türkonstruktion – architektonisch integriert und nahezu unsichtbar.
Dimensionierung und Gestaltung der Fingerschutztüren mit senkrechten Lichtausschnitten sind auf die jungen Nutzer abgestimmt und berücksichtigen deren motorischen Fähigkeiten. Die Türblätter bewegen sich mit geringem Abstand um die farbigen Zargenspiegel, so dass keine Scherstellen entstehen. Technisch notwendig, gestalterisch ausgesprochen unauffällig. Zusammen mit flächenbündigen Beschlägen und abgerundet konzipierten Zargen entsteht ein ruhiges und stimmiges Gesamtbild.
Im Kindergarten Gaiberg zeigt sich damit beispielhaft, wie Sicherheit, Funktion und Gestaltung zu einer Einheit werden können. Küffner-Fingerschutztüren ® verbinden die architektonische Idee von o2r-Architekten mit einem Detail, das für Kinder einen wichtigen Unterschied macht: Schutz, der selbstverständlich funktioniert – und sich harmonisch in die Architektur einfügt. So werden Türen im „Bergnest“ zu mehr als funktionalen Bauteilen: Sie geben Orientierung, setzen farbliche Akzente und schaffen Sicherheit – ohne die Gestaltung zu dominieren.
Fingerschutz als Teil der Türkonstruktion
Um den gefährlichen Klemmbereich zwischen Türkante und Zarge zu entschärfen, hat Küffner die Fingerschutztürkante entwickelt und spezielle „Knautschzonen“ patentiert. Zwei in die Türkanten integrierte Fingerschutzprofile reduzieren wesentlich die Verletzungsgefahr an Haupt- und Nebenschließkante. Die Sicherheit wird damit nicht durch nachträglich aufgeschraubte Rollos erzielt, sondern ist von Anfang an Bestandteil der Türkonstruktion – architektonisch integriert und nahezu unsichtbar. Wartungsarm, verlässlich und langlebig.
Die Türblätter bewegen sich mit lediglich 3 mm Abstand um die Zargenspiegel – technisch notwendig, gestalterisch ausgesprochen unauffällig. Flächenbündige Beschläge und abgerundet konzipierte Umfassungszargen mit integrierten, flächenbündigen Bändern ergeben ein präzises Gesamtbild und ein sicheres Gefühl. Sämtliche Anforderungen und Wandanschlüsse lassen sich mit unterschiedlichen Zargenvarianten, bis hin zu besonderen Renovierungs- und Sanierungszargen, erfüllen.
Dauerhaftigkeit und Nachweise
Die Türsysteme verbinden kindgerechte Sicherheit mit hoher Dauerhaftigkeit: Küffner-Fingerschutztüren ® sind als komplettes Element mit 500.000 Öffnungszyklen geprüft, erfüllen Klimaklasse 2 und erreichen je nach Ausführung Schallschutzwerte bis Rw 42 dB. Die Beanspruchungsgruppe 4 unterstreicht ihre Eignung für stark frequentierte Einrichtungen. Da es für Scherstellen an Türen keine entsprechende Norm gibt, wurde die Lösung von TÜV Rheinland DIN CERTCO als barrierefreie Lösung für Kindertagesstätten zertifiziert. Die Türen erfüllen die Anforderung der gesetzlichen Unfallversicherung für Bau, Ausstattung und sicheren Betrieb von Kindertageseinrichtungen, DGUV Regel 102-602.
Emissionsprüfung nach Vorgaben der DGNB für nachhaltiges Bauen
Neben Sicherheit und Dauerhaftigkeit gewinnen bei der Planung von Kindertagesstätten, Schulen und Pflegeeinrichtungen auch Anforderungen an emissionsarme Baustoffe immer häufiger an Bedeutung. Küffner hat deshalb seine Fingerschutztüren mit HPL- und furnierten Oberflächen gesonderten Emissionsprüfungen unterziehen lassen.
Dabei wurden insbesondere die Anforderungen der DE-UZ 176 „Emissionsarme Bodenbeläge, Paneele und Türen aus Holz und Holzwerkstoffen für Innenräume“, Ausgabe 01/2026, berücksichtigt.
Die geprüften Konstruktionen können damit auch für Projekte ausgewählt und eingesetzt werden, die eine Nachhaltigkeitszertifizierung auf Grundlage des DGNB-Systems erhalten sollen.
Projektdaten
Objekt: Kindergarten „Bergnest", Neubau
Standort: 69251 Gaiberg, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
Bauherr: Gemeinde Gaiberg
Planung: o2r-architekten oszter oszter raupach PartG mbB, Sinsheim
Fertigstellung: 31.08.2026
Türen: Fingerschutztüren, mit integrierten Knautschzonen, Glasseitenteilen
und vertikalen Lichtausschnitten
Produkte: Küffner-Fingerschutztüren, Fingerschutz-Umfassungszargen
Die Küffner Aluzargen GmbH & Co. OHG in Rheinstetten am Silberstreifen wurde 1905 als Schreinerei in Durlach gegründet. 1970 erfand Reinhold Küffner die Aluminiumzarge für Türen aus Holz, Kunststoff und Glas. Heute reicht das Programm von Innentüren mit Aluminiumzargen über Sockelprofile und Elektrokanäle bis zu Paneelen für Wand, Decke und Fassade. Das Unternehmen ist Marktführer für barrierefreie Raumspartüren für Krankenhäuser und Seniorenheime, sowie Fingerschutztüren für Schulen und Kindertagesstätten.
Küffner Aluzargen GmbH & Co. oHG
Kutschenweg 12
76287 Rheinstetten
Telefon: +49 (721) 5169-0
Telefax: +49 (721) 5169-40
http://www.kueffner.de
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