Business-Spiritualität: Notwendige Kompetenz für moderne Führungskräfte?

Viele Führungskräfte bekommen beim Wort „Spiritualität“ ein merkwürdiges Gefühl. Sie fragen sich, ob Spiritualität nicht zu vage und schwebend für Geschäftsleute ist. Diejenigen, die dabei an spirituelles Schweben, an Weihrauch oder an Gottesdienste denken, haben absolut Recht. Denn das hat wenig bis gar nichts mit Business-Spiritualität zu tun.

Ein Verständnis für diese und das Lernen, damit umzugehen, kann die Performance als Leader und Führungskraft jedoch signifikant verbessern. Das zeigen auch die verschiedenen ME-TO-GO-eVideos der Business Performance Academy.

Die Einteilung der menschlichen Psyche

Um Spiritualität besser zu verstehen, muss man zunächst die Einteilung der menschlichen Psyche kennen – die rationale, die emotionale und die spirituelle Intelligenz.

Der IQ (Intelligenzquotient) ist ein Maß für die analytische und rationale Intelligenz, also das Vermögen, Lösungen für logische oder strategische Aufgaben zu finden. Es geht dabei in erster Linie um ein serielles, lineares und objektives Denken. Der IQ wird als Zahl ausgegeben, die über die kognitive Leistungskraft Auskunft gibt. Ein IQ von 100 entspricht beispielsweise genau dem Mittelwert der Bevölkerung.

Mit dem EQ, der emotionalen Intelligenz, wurde das Monopol des IQ aufgehoben. Beim EQ geht es um Gefühl, Sensibilität und Bewusstsein für ein empathisches Vermögen bezüglich der eigenen Gefühle und der Gefühle anderer. Eine hohe emotionale Intelligenz ist die Gabe, assoziierend zu denken, was wiederum großen Einfluss auf das Erwerben von Fähigkeiten hat.

Die emotionale Intelligenz kann nicht einfach objektiv gemessen werden, da der EQ nicht statistisch berechnet werden kann. Sie wird aber als wichtige Voraussetzung betrachtet, um den IQ effektiv einzusetzen.

Die spirituelle Intelligenz ist eine Form von Intelligenz, die das Aufnehmen und Lösen von Sinnfragen betrifft. Es geht um verbindendes Denken, also Kreativität, Einsichtsvermögen und Intuition. Der SQ wird als Basis oder Essenz unserer Intelligenz betrachtet und ist somit unverzichtbare Grundlage für einen funktionierenden IQ und EQ.

Spiritualität ist ein Prozess

Bei der Spiritualität spielen Gefühl und Intuition eine entscheidende Rolle. Ein Beispiel für spirituelle Intelligenz ist die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Die Mutter weiß zweifellos, wenn etwas mit dem Kind nicht in Ordnung ist, während andere noch gar nichts wahrnehmen.

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie so mit sich selbst umgehen könnten. Das dürfen Sie natürlich nicht einfach schwarz-weiß betrachten. Es ist ein Prozess, Ihre spirituellen Fähigkeiten zu entwickeln. Dabei bestimmen Sie, ob Sie das wollen. Das Schöne daran ist, dass es gar keine Investition erfordert. Sie können es jederzeit und überall einsetzen, wenn Sie es wollen. Denken und Gedanken sind allein Ihre Sache, und Sie können daran in jedem Augenblick arbeiten.

Spiritualität im Beruf

Auf das Berufsleben übertragen ist Spiritualität das auf humane Weise Umgehen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und eng verbunden mit Werten und Ethik.

Sie ist verbunden mit der Beseelung, auch mit der Beseelung eines Unternehmens. Wenn ein Leader sich nicht gut in die „Seele” eines Unternehmens hinein fühlen kann, dann kann das sehr negative Folgen für das Unternehmen haben. Denken Sie an Walt Disney: Als er die Führung abgab, ging das Unternehmen anschließend beinahe unter.

Spiritualität ist aber auch die Offenheit für den Zufall. Denn niemand kann verleugnen, dass es Zufälligkeiten gibt, unerwartete Geschehnisse, die unseren Weg kreuzen. Auch das ist Spiritualität. Als gewöhnlicher Mensch stellt man sich gerne mal vor, dass es manchmal schöne Zufälligkeiten gibt. Und, dass diese Zufälligkeiten von Kräften organisiert werden, die wir mit unseren heutigen Gehirnen und Gefühlen nicht begreifen können.

Spiritualität ist das Offen-sein für die Welt. Das ist nicht so einfach, weil der Mensch von Natur aus individualistisch ist und wir eine natürliche materialistische Einstellung haben. Glücklicherweise sieht man heutzutage mehr und mehr Top-Leader, die in der höchsten Phase der Selbst-Aktualisierung angekommen sind. Dies zeigt ihre Bereitschaft, großzügige Stiftungen zu gründen, um der Gesellschaft etwas von dem zurückzugeben, was sie von ihr empfangen haben.

Spiritualität ist, im Kader der Management-Kompetenzen betrachtet, die höchste Form der Pro-Aktivität. Was ist schöner, als in sich selbst eine Brücke zur Zukunft zu bauen? Insbesondere wenn Sie alle geistige Freiheit haben, um eine solche Brücke zu schaffen? Ein guter Leader ist somit ein mentaler Brückenbauer hin zu einer besseren Zukunft für die Welt und uns alle.

Die ME-TO-GO-eVideos zu den verschiedenen Themen der Führung und zur Business-Spiritualität der Business Performance Academy helfen Ihnen dabei.

Sie möchten mehr erfahren? Dann besuchen Sie die Website der Business Performance Academy unter www.bpacademy.eu und https://metogoevideos.com/

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