Hochkarätige Tierärzte-Fachtagung am 06.- 07.Oktober 2026 in 91567 Herrieden (Mittelfranken) der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA)

Die Anforderungen an die tierärztliche Betreuung von Rinderbeständen haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Neben der klassischen tierärztlich kurativen Tätigkeit, die z.B. Hunde- und Katzenbesitzer beim Tierarztbesuch mit Ihren Hautieren kennen, stehen heute in der tierärztlichen Nutztierbetreuung die Bestandsgesundheit, Prävention, Managementberatung und sichere Entscheidungsfindung zunehmend im Mittelpunkt der tierärztlichen Arbeit auf den landwirtschaftlichen Betrieben.  

Gleichzeitig wachsen auch die Erwartungen von Tierhaltern, Gesellschaft und Gesetzgeber an Tierschutz und Tierwohl, Arzneimitteleinsatz (besonders der Antibiotika-Einsatz) und natürlich die Beachtung der Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Unternehmer.

So driften heutzutage die Kleintier- (Hund, Katze, etc.) und die Nutztiermedizin immer weiter auseinander. Die Aufgabe der Nutztierärzte ist vordergründig die Gesunderhaltung der Tiere auf landwirtschaftlichen Betrieben mit all ihren Facetten, während sich die Kleintiermedizin in der Regel auf individuelle Behandlungskonzepte des Einzeltieres beschränkt.

Vom Einzeltier zur Bestandsbetreuung

Kümmert der „normale Haustierarzt“ sich in seinen Praxissprechstunden (mit Wartezimmer, Labor, Röntgen,…) um das jeweilige Einzeltier, also z.B. Hund und Katze, etc, welches erkrankt ist, untersucht und entsprechend behandelt, muss der Nutztierarzt, bzw. Nutztierärztin, bei den routinemäßigen Visiten auf den Höfen, sich nicht nur um ein einzelnes erkranktes Nutztier, sei es Rind oder Schwein, „kümmern“, sondern er muss sofort in seiner Anamnese, also der Erhebung des Krankheitsgeschehens, sofort das „Umfeld“ des erkrankten Tieres, bzw. der erkrankten Tiergruppe mit in Betracht ziehen: zeigen andere Tiere ähnliche Krankheitssymptome? Können Futter-, Wasser- und Fütterungseinflüsse eine Rolle spielen? Technopathien? Tierseuchen? Vergiftungen? Endo- und Exoparasitenbefall? Können auch Managementfehler des Tierhalters  als Krankheitsursache in Betracht gezogen werden?

Die Aufgaben der Nutztierpraxis haben sich im Laufe der rund letzten 20 Jahre also grundlegend geändert. Der Tierbestand steht im Vordergrund, auch wenn die tierärztliche Behandlung jedes erkrankten Einzeltieres nach wie vor mit großer Sorgfalt erfolgt.

Anhand dieser Beispiele wird deutlich, dass im Rahmen der tierärztlichen Ausbildung an unseren Universitäten dieses gesamte Wissenspektrum nicht in Gänze vermittelt werden kann.

Fortbildung als Schlüssel zum Erfolg in der Nutztierpraxis

Wer sich nach dem Veterinärstudium die Betreuung von Nutztierbeständen auf die Fahnen geschrieben hat, muss sich auf jeden Fall nach seinem Studium um seine Fortbildung rund um die Nutztiermedizin „privat“ kümmern.

Und hier kommt die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), mit Sitz im münsterländischen Steinfurt, ins Spiel. Seit über 25 Jahren kümmert sich Gründer und Leiter, EG Hellwig, dieser hoch anerkannten Fortbildungsgesellschaft für Tierärzte, Landwirte und Berater, um die Weiter- und Fortbildung der Nutztierärzteschaft. EG Hellwig ist selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt und verbindet die Nutztierhaltung, mit nahezu allen ihren Facetten, mit der Tiermedizin. Besondere Aufmerksamkeit finden die gemeinsamen Veranstaltungen für Tierärzte und Landwirte, wo beide Berufsgruppen, jeweils aus ihrer Sichtweise, zusammen auf Augenhöhe, Lösungen erarbeiten, damit es den Tieren „besser geht“ (in jeder Hinsicht), unter Beachtung der Ökonomie der jeweiligen landwirtschaftlichen Betriebe.

Die Seminare und Workshops der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), die im gesamten deutschsprachigen Raum angeboten werden, sind nahezu immer ausgebucht. Besonders die Praxisnähe der Fortbildungen, worauf Chef EG Hellwig, ganz besonderen Wert legt, wird in den Evaluationen immer wieder sehr gelobt.

Die 1. Herriedener Tierärztetagung setzt neue Impulse

Die 1. Herriedener Tierärzte-Fachtagung-Rind greift diese Entwicklung auf und richtet sich gezielt an betreuende Rindertierärztinnen und -tierärzte, die ihre Rolle als Berater und Bestandsbetreuungstierärzte weiter schärfen möchten.

Im Fokus stehen praxisnahe Entscheidungshilfen, die sich unmittelbar in der täglichen tierärztlichen Arbeit auf den Betrieben umsetzen lassen.

Die Zukunft der Rindermedizin heißt Bestandstiermedizin. Präventive Strategien entwickeln und durchführen, anstatt reaktive Einzeltierbehandlungen. Tierärztliche Managementberatung im landwirtschaftlichen Kontext, verknüpft mit sicheren und wirtschaftlich fundierten Entscheidungsfindungen sind in der modernen Nutztiermedizin unabdingbar.

Fazit: Tierärztliche Kompetenz muss heute medizinisch, betriebswirtschaftlich und strategisch zugleich sein. Und das verspricht die AVA-Tierärztetagung in Herrieden.

Renommierte Referenten vermitteln aktuelles Praxiswissen

Renommierte Referentinnen und Referenten aus Praxis und Wissenschaft beleuchten in der 1. Herriedener AVA-Tierärztetagung im Oktober aktuelle Herausforderungen der Bestandsmedizin beim Rind, zeigen Lösungsansätze auf und ordnen neue Erkenntnisse fachlich ein. Fallbeispiele, praxisrelevante Strategien und der kollegiale Austausch, Face-to-Face, stehen dabei im Vordergrund.

Zwei Workshops runden die Herriedener AVA-Tierärztetagung ab. Am Abend des ersten Tages wird der, auf tierärztlich juristische Fragen spezialisierte Anwalt, Dr. jur Wolfgang Hansen, konkrete Fallbeispiele besprechen, um juristische Fallstricke für Tierärzte im Alltag zu vermeiden. Sein Ziel ist, Handlungssicherheit in dem Gesetz- und Verordnungsdschungel für Veterinäre zu schaffen.

Im zweiten AVA-Workshop am 08. Oktober, mit dem Titel: Situs Rind – Abdomen verstehen und sicher handeln, wird Dr. Rademacher seine über 30-jährigen Erfahrungen in der Rinderklinik der LMU München, mit praktischen Situsdemonstrationen im Workshop weitergeben.

Wissenstransfer und Vernetzung für die moderne Rinderpraxis

Die AVA-Fachtagung in Herrieden bietet Raum für Wissensvertiefung, Diskussion und Vernetzung – mit dem klaren Ziel, die tierärztliche Beratung und Betreuung von Rinderbetrieben nachhaltig zu stärken.

Für die AVA-Tierärztetagung in Herrieden werden praktizierende Rindertierärztinnen und -tierärzte angesprochen, die Interesse an der strategischen Weiterentwicklung ihrer Nutztierpraxis haben, Veterinär-Studierende, Tierärzte in der Rinderbestandsbetreuung, in Beratung und Industrie, sowie Veterinäre/Veterinärinnen mitbesonderem Interesse an einer strategischen Weiterentwicklung ihrer Nutztierpraxis

Die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) verspricht, dass die Teilnehmenden nicht mit Theorie nach Hause gehen, sondern mit klaren Entscheidungsstrategien, konkreten Handlungsempfehlungen und neuen Perspektiven für die tägliche tierärztliche Arbeit auf den landwirtschaftlichen Betrieben.

Weitere Informationen zur 1. Herriedener AVA-Tierärztetagung findet man auf der AVA.-Homepage unter www.ava1.de

Über Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA)

[url=https://www.ava1.de/de/ueber-uns/die-ava/]Die AVA[/url] ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, die die Herausforderungen der Produktion gesun-der Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

Ziel der [url=https://www.ava1.de/de/seminare/aktuelle-ava-seminarangebote/]Agrar- und Veterinär-Akademie[/url] ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen!

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA)
Birkenweg 7
48565 Steinfurt
Telefon: +49 (2551) 78-78
Telefax: +49 (2551) 8343-00
http://www.ava1.de

Ansprechpartner:
Ernst-Günther Hellwig
Telefon: +49 (2551) 7878
Fax: +49 (2551) 8343-00
E-Mail: info@ava1.de
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